Tai­fun rich­tet Cha­os in Chi­na an

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT -

Ei­ne hal­be Mil­li­on Men­schen wur­den eva­ku­iert, 1000 Häu­ser zer­stört.

FUZHOU (dpa) Mit „Ne­par­tak“hat der ers­te Tai­fun die­ses Som­mers in Ost­chi­na schwe­re Schä­den an­ge­rich­tet. Min­des­tens zwei Men­schen ka­men ums Le­ben, 17 wer­den ver­misst, wie das Hoch­was­ser­amt der Pro­vinz Fu­jian laut Nach­rich­ten­agen­tur Xin­hua be­rich­te­te. Die Zahl der Op­fer kön­ne noch stei­gen. Mehr als 1000 Häu­ser sei­en zer­stört wor­den. Der Wir­bel­sturm, der sich zu ei­nem tro­pi­schen Sturm ab­schwäch­te, ha­be Cha­os aus­ge­löst. Bei Eva­ku­ie­run­gen sei­en fast ei­ne hal­be Mil­li­on Men­schen in neun Städ­ten vor­über­ge­hend in Si­cher­heit ge­bracht wor­den.

Nach­dem der Wir­bel­sturm am Vor­tag in Tai­wan ge­wü­tet hat­te, traf er am Sams­tag mit stür­mi­schen Bö­en und hef­ti­gen Re­gen­fäl­len auf Chi­nas Küs­te. Fel­der, Dör­fer und Stadt­ge­bie­te sei­en über­schwemmt, Stra­ßen zer­stört wor­den, be­rich­te­te Xin­hua. 49.000 Hekt­ar land­wirt­schaft­li­che Flä­chen sei­en in Fu­jian be­schä­digt wor­den, da­von 4500 Hekt­ar völ­lig zer­stört.

Die Wet­ter­äm­ter mel­de­ten Wind­ge­schwin­dig­kei­ten von mehr als 100 Ki­lo­me­tern pro St­un­de. Fünf Flug­hä­fen sei­en ge­schlos­sen und fast 400 Flü­ge ge­stri­chen wor­den. Mehr als 33.000 Schif­fe sei­en in die Hä­fen zu­rück­ge­ru­fen wor­den. Die Fähr­ver­bin­dun­gen nach Tai­wan wur­den un­ter­bro­chen. Für die fünf Pro­vin­zen Fu­jian, Ji­an­gxi, Shanxi, Si­chuan und Zhe­jiang galt die zweit­höchs­te Alarm­stu­fe „Oran­ge“.

Bei den som­mer­li­chen Un­wet­tern, Ha­gel­stür­men, Über­schwem­mun­gen und Erd­rut­schen in Chi­na sind seit dem 30. Ju­ni mehr als 160 Men­schen ums Le­ben ge­kom­men.

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