Ma­rio Sait­ta er­öff­net ei­ge­nes Re­stau­rant

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF - VON BIR­GIT WANNINGER

G. Sait­ta, nach sei­nem Va­ter Gas­pa­re, heißt das ehe­ma­li­ge Bac­ca­la an der Hein­rich­stra­ße.

MÖR­SEN­BROICH Es hat sich ei­ni­ges ge­tan im Tra­di­ti­ons­lo­kal an der Hein­rich­stra­ße. Die Rä­um­lich­kei­ten des ehe­ma­li­gen Bac­ca­la sind nach um­fang­rei­chen Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten hel­ler ge­wor­den. An den Wän­den hängt groß­for­ma­ti­ge Fo­to-Kunst. Im Mit­tel­punkt aber steht die gro­ße, of­fe­ne Kü­che. Dort kann der Gast, wenn er möch­te, zu­se­hen, wie Ma­rio Sait­ta ita­lie­ni­sche Köst­lich­kei­ten zau­bert. Aus dem Bac­ca­la ist das G. Sait­ta ge­wor­den. G steht für Gas­pa­re, ei­nem der Brü­der der be­kann­ten si­zi­lia­ni­schen Gas­tro-Dy­na­sie in Düs­sel­dorf. Ge­mein­sam mit sei­nem Sohn Ma­rio lei­tet er seit sechs Jah­ren den Fein­kost­la­den G. Sait­ta in Kai­sers­werth.

Als das An­ge­bot kam, das Re­stau­rant an der Hein­rich­stra­ße zu über­neh­men, ha­ben Va­ter und Sohn nicht lan­ge nach­ge­dacht und zu­g­re­grif­fen. Auch der Na­me stand von vor­ne­her­ein fest. „Wir woll­ten den Wie­der­er­ken­nungs­wert zu Kai­sers­werth“, sagt Ma­rio Sait­ta. Dass der Vorname sei­nes On­kels, Gi­u­sep­pe, der in Ober­kas­sel meh­re­re Re­stau­rants hat, auch mit G an­fängt, sei halt so. Und wäh­rend der On­kel ge­ra­de ei­nes sei­ner Re­stau­rants ge­schlos­sen hat, hat der jun­ge Gas­tro­nom sein ers­tes vor kur­zem er­öff­net.

Der 28-Jäh­ri­ge ist Koch aus Lei­den­schaft; schon mit 13 Jah­ren half er im (da­mals noch) Fa­mi­li­en­be­trieb mit aus und be­geis­ter­te sich für die Kunst des Ko­chens. Mit 17 be­gann er sei­ne Aus­bil­dung als Koch in der Os­te­ria Sait­ta in Nie­der­kas­sel bei sei­nem On­kel Gi­u­sep­pe und ar­bei­te­te da­nach un­ter an­de­rem für Ster­ne-Re­stau­rants, wie „Im Schiff­chen“, „Hum­mer­stüb­chen“und „La Ci­au del Tor­na­ven­to“in Pie­mont. Be­son­ders dank­bar ist er, dass er bei „Ami­ci“in Lö­rick ar­bei­ten durf­te. „Dort ha­be ich die klas­si­sche ita­lie­ni­sche Kü­che ge­lernt“, sagt er. Und die ver­bin­det er heu­te mit mo­der­nen Kom­po­nen­ten. Die Kar­te ist klein, aber fein: Zwei Fi­schund zwei Fleisch­ge­rich­te – je nach Markt­la­ge. Na­tür­lich gibt es die An­ti­pas­ti und Pas­ta­ge­rich­te. G. Sait­ta, Hein­rich­stra­ße 83, Tel. 66963720, mo bis sa 11.30 bis 15 und 17.30 bis 22 Uhr

RP-FO­TO: AN­NE ORTHEN

Ge­ra­de für Kin­der gab es vie­le An­ge­bo­te: Me­li­na (4) bas­tel­te mit ih­rer Mut­ter Ma­ri­na At­ha­na­tov bun­te Ge­sichts­mas­ken.

RP-FO­TO: A. ENDERMANN

Ma­rio Sait­ta in sei­nem Lo­kal an der Hein­rich­stra­ße.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.