Er­bärm­lich

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - LESERBRIEFE -

Zu „Jetzt erst recht!“(RP vom 25. Ju­ni): Ih­rer Ana­ly­se und den Schluss­fol­ge­run­gen ist nichts hin­zu­zu­fü­gen, es sei denn, man for­dert we­gen des nicht zu leug­nen­den Ver­sa­gens der EU den Rück­tritt der Her­ren Schulz und Juncker. Dies wä­re ein Si­gnal und ein Ruck im Sin­ne Ih­res Kom­men­tars für ei­ne Bes­se­rung. Ist aber wohl zu na­iv ge- Zu „Deut­sche lie­ben leich­te Bü­cher“(RP vom 2. Ju­li): Die von Ih­nen zi­tier­te Sta­tis­tik zu Bü­chern macht mir Zahn­schmer­zen. Ta­schen­buch gleich Bil­lig­buch ist ja ein ur­al­tes Vor­ur­teil. Eben­so alt wie die Vor­be­hal­te ge­gen Co­mics. In mei­ner Ju­gend nann­te man die „Schund­heft­chen“. Ob­wohl Eri­ka Fuchs da wah­re Sprach­per­len lie­fer­te. „Ein ei­nig Volk von Brü­dern wol­len wir sein, in kei­ner Not uns wa­schen und Ge­fahr.“Rolf Kau­ka war auch gut: „Spa­re in der Not, da hast du Zeit da­zu.“Ich mag Ta­schen­bü­cher. Der In­halt ist wich­tig, nicht die Ver­pa­ckung. Nur die Lieb­lings­schmö­ker soll­te man sich in halt­ba­rer Form be­sor­gen. „Die fal­sche Kis­te“von Ste­ven­son/Os­bourne kauf­te ich 1972 als Ta­schen­buch. Mitt­ler­wei­le ist es so zer­le­sen, dass es eher ei­ne Samm­lung lo­ser Blät­ter ist. Egal wie, ob da jetzt Edel­buch­rü­cken oder Pa­pier­co­ver im Re­gal ste­hen, der Platz reicht nie! Das ist das wah­re, wirk­li­che Bü­cher­pro­blem. Micha­el Mar­ko­wi­ak per Mail

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