An­ce­lot­ti will „kei­ne Re­vo­lu­ti­on“

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

Der neue Trai­ner wur­de ges­tern beim FC Bay­ern Mün­chen vor­ge­stellt. Sein Ver­trag läuft bis 2019.

MÜN­CHEN (sid) „Ich bin sehr glück­lich und stolz, hier zu sein.“Mit die­sen Wor­ten auf deutsch hat die Ära Car­lo An­ce­lot­ti am Mon­tag um 11.04 Uhr beim deut­schen Fuß­bal­lRe­kord­meis­ter Bay­ern Mün­chen be­gon­nen.

„Ich füh­le mich sehr gut, weil ich bei ei­nem der bes­ten Klubs der Welt bin. Mein Freund Guar­dio­la hat in den letz­ten Jah­ren her­vor­ra­gen­de Ar­beit ge­leis­tet. Wir ha­ben ei­ne fan­tas­ti­sche Mann­schaft. Wir ver­su­chen, in al­len Wett­be­wer­ben stark zu sein und zu ge­win­nen“, sag­te der 57-jäh­ri­ge. Er sei je­doch nicht beim FC Bay­ern, „um ei­ne Re­vo­lu­ti­on zu star­ten“.

Vor­stands­chef Karl-Heinz Rum­me­nig­ge sag­te bei der Prä­sen­ta­ti­on in der Al­li­anz Are­na: „Er hat ei­ne groß­ar­ti­ge Kar­rie­re als Trai­ner hin­ge­legt. Ich freue mich sehr, ihn zum FC Bay­ern zu ho­len. Er ist der rich­ti­ge Trai­ner zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort. Wir wer­den ei­ne wun­der­ba­re, gro­ße Part­ner­schaft ha­ben.“Zur Zu­kunft von Ma­rio Göt­ze sag­te An­ce­lot­ti: „So­lan­ge er ein Bay­ern-Spie­ler ist, wer­de ich ihn so be- han­deln. Ich ha­be mit ihm ge­spro­chen vor ei­nem Mo­nat, aber das war ei­ne pri­va­te Un­ter­hal­tung.“

Nach der Pres­se­kon­fe­renz schritt der Ita­lie­ner im dunk­len An­zug be­glei­tet von Blas­mu­sik auf den Ra­sen der Münch­ner Fuß­ball-Are­na, auf dem ihm ein Mä­del und ein Bub in baye­ri­scher Tracht zum Ein­stand ei­ne Le­der­ho­se über­reich­ten.

Pep Guar­dio­la, der künf­tig Man­ches­ter Ci­ty trai­niert, hin­ter­ließ an der Sä­be­ner Stra­ße an der Wand ei­ne Bot­schaft für sei­nen Nach­fol­ger: „Con tan­ta sti­ma, un gran­de in boc­ca al lu­po, Car­lo!!“Was so viel be­deu­tet wie: „Mit gro­ßer Wert­schät­zung: Viel Glück, Car­lo!!!“Dar­un­ter die Un­ter­schrift Guar­dio­las.

Der Ita­lie­ner un­ter­schrieb in Mün­chen ei­nen Drei­jah­res­ver­trag. Bis 2015 war An­ce­lot­ti bei Re­al Ma­drid tä­tig ge­we­sen. Er ge­wann 2014 die Cham­pi­ons Le­ague mit den Kö­nig­li­chen. Das ver­gan­ge­ne Jahr such­te er Ab­stand zum Fuß­ball-Ge­schäft und ver­brach­te die meis­te Zeit mit sei­ner zwei­ten Ehe­frau Ma­ri­ann Bar­rena McClay in Van­cou­ver/Ka­na­da.

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