Süd­pol-Sa­lat soll Er­kennt­nis­se für Raum­fahrt lie­fern

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Ge­mü­se am Süd­pol an­bau­en – das klingt ziem­lich ver­rückt. Aber ge­nau das hat der For­scher Paul Za­bel vor. Es ist ein Test für Aus­flü­ge in den Welt­raum.

recht­kom­men, was man ge­ra­de da hat“, er­klärt der Ex­per­te. Das ist so ähn­lich wie im Welt­raum. Da­für bau­en die For­scher ge­ra­de ei­nen spe­zi­el­len Con­tai­ner als Ge­wächs­haus. Dar­in sol­len die Pflan­zen in der Ant­ark­tis wach­sen. Und zwar über­ein­an­der in Re­ga­len. Der Con­tai­ner wird am Süd­pol im Frei­en ste­hen, di­rekt ne­ben ei­ner For­schungs­sta­ti­on. „Die Erd­bee­ren müs­sen wir schon als klei­ne Pflan­zen mit­neh­men“, sagt Za­bel. Sonst daue­re es bis zur ers­ten Ern­te zu lan­ge. Sa­lat, Gur­ken, Spi­nat, Ra­dies­chen und To­ma­ten da­ge­gen ge­hen als Pflan­zen­sa­men auf die Rei­se an den Süd­pol. Da­mit die Pflan­zen wach­sen kön­nen, brau­chen sie Was­ser, Licht und ein be­son­de­res Gas: Koh­len­stoff­di­oxid. Das Licht sol­len im Con­tai­ner Lam­pen lie­fern, die das Son­nen­licht nach­ah­men. Das Koh­len­stoff­di­oxid neh­men die For­scher in spe­zi­el­len Fla­schen mit. dpa

FOTO: DPA

Die­se Zeich­nung zeigt, wie es ein­mal in dem Con­tai­ner am Süd­pol aus­se­hen soll.

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