Ge­mein­sam wirt­schaf­ten, Ar­beit auf­tei­len

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

In vie­len Fa­mi­li­en hat je­der be­stimm­te Auf­ga­ben: Pa­pa kauft viel­leicht ein, Mut­ter kocht und die Kin­der hel­fen beim Put­zen. In grö­ße­ren Ge­mein­schaf­ten wie ei­nem Land ist das ei­gent­lich nicht viel an­ders: Al­le Mit­glie­der der Ge­mein­schaft über­neh­men ei­ne Auf­ga­be und tei­len die Ar­beit un­ter­ein­an­der auf. „Al­les, was man zum Le­ben braucht, muss ge­schaf­fen wer­den, zum Bei­spiel Le­bens­mit­tel, Fahr­rä­der oder Spiel­zeug“, er­klärt Si­mon Jun­ker vom Deut­schen In­sti­tut für Wirtschaft. „In grö­ße­ren Ge­mein­schaf­ten kann nicht je­der al­les für sich sel­ber ma­chen. Des­halb teilt man die Ar­beit auf – mög­lichst so, dass je­der das macht, was er am bes­ten kann.“Die Wirtschaft ei­nes Lan­des be­steht aus den Un­ter­neh­men und Be­trie­ben, wel­che die ver­schie­de­nen Din­ge her­stel­len, zum Bei­spiel Au­tos. Und aus den Per­so­nen, die be­stimm­te Di­ens­te an­bie­ten, et­wa Fri­seu­re. Und na­tür­lich aus den an­de­ren Mit­glie­dern der Ge­mein­schaft, die mit Geld dann die her­ge­stell­ten Wa­ren oder die an­ge­bo­te­nen Di­ens­te kau­fen. Al­so sich ein Au­to kau­fen oder zum Fri­seur ge­hen. „In so ei­ner Ge­mein­schaft zu wirt­schaf­ten, hat vie­le Vor­tei­le“, sagt Jun­ker. „Man kann zum Bei­spiel Pro­ble­me ge­mein­sam lö­sen und sich ge­gen­sei­tig hel­fen.“Län­der wirt­schaf­ten aber auch mit an­de­ren Län­dern zu­sam­men, zum Bei­spiel in der Eu­ro­päi­schen Uni­on, kurz EU. Zu die­ser Ge­mein­schaft von 28 Län­dern ge­hört auch Deutsch­land. „Ei­ne Ge­mein­schaft von vie­len Län­dern ist stär­ker als je­des Land für sich al­lein“, fin­det Si­mon Jun­ker. Groß­bri­tan­ni­en hat jetzt be­schlos­sen, die EU zu ver­las­sen. Fach­leu­te fürch­ten, das wer­de der Wirtschaft scha­den. dpa

FOTO: DPA

Hier wird ein Au­to ge­baut. Din­ge her­zu­stel­len, ge­hört zur Wirtschaft ei­nes Lan­des.

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