708: Kei­ne Fahrt am Wo­che­n­en­de

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STADTTEILE -

DÜSSELTAL/ FLIN­GERN (tt) Groß war der Auf­schrei bei den Nut­zern der Li­nie 708 nach dem Fahr­plan­wech­sel. Ve­rän­der­ter Takt, kein Zug­ver­kehr nach 22 Uhr und am Wo­che­n­en­de fährt die 708 gar nicht. So hat sie kei­ne Chan­ce, sag­ten Nut­zer.

In der CDU mein­ten man­che Stadt­teil­po­li­ti­ker gar, ein Sys­tem zu er­ken­nen:. „Die Li­nie 708 soll jetzt tot­ge­macht wer­den“, sag­te et­wa An­ne­lies Bö­cker die­ser Re­dak­ti­on. Schnell fass­ten auch die Po­li­ti­ker der an­de­ren Par­tei­en ei­nen Ent­schluss und for­der­ten die Rhein­bahn auf, die Li­nie 708 an Wo­che­n­en­den und nach 22.00 Uhr täg­lich wie­der fah­ren­zu­las­sen. Dem er­teil­te die Ver­wal­tung nun ei­ne Ab­sa­ge. Vom Brehm­platz aus sei der Haupt­bahn­hof bar­rie­re­frei auch mit der U71 und Um­stei­gen an der Uh­land­stra­ße oder Wehr­hahn S in die Bus­li­nie 737 zu er­rei­chen, er­klär­te die Ver­wal­tung den Po­li­ti­kern den Fahr­plan. Dar­über hin­aus sei das in Düs­sel­dorf vor­han­de­ne S-Bahn­netz mit sei­nen 22 S-Bahn-Sta­tio­nen im Stadt­ge­biet ein in­te­grier­ter Be­stand­teil des öf­fent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs in Düs­sel­dorf, hieß es von der Ver­wal­tung.

Au­ßer­dem ver­wies sie auf die kom­men­de Eva­lu­ie­rung durch ein ex­ter­nes Bü­ro. Ob die al­ler­dings in die­ser Form wirk­lich aus­sa­ge­kräf­tig ist, ge­nau das stel­len vie­le Nut­zer und auch Po­li­ti­ker im Stadt­teil in Fra­ge. Wie vie­le Men­schen die Li­nie nut­zen, wenn der Fahr­plan deut­lich ein­ge­schränkt ist, sa­ge ja nichts über die Be­liebt­heit der Li­nie aus, wenn sie denn ei­nen or­dent­li­chen Fahr­plan hat, sa­gen sie.

Be­den­ken auf die die Ver­wal­tung in ih­rer In­for­ma­ti­ons­vor­la­ge für die BV2 nicht ein­geht. Hier wird le­dig­lich noch die Me­tho­dik er­läu­tert. Dass die Be­fra­gung durch ein ex­ter­nes Un­ter­neh­men an ei­nem Werk­tag und an ei­nem Sams­tag statt­fin­den soll und auch die Li­ni­en 701, 709, U71 und U83 mit ein­be­zo­gen wer­den sol­len.

FOTO: ENDERMANN

In die­ser Bau­gru­be soll das Carls­quar­tier ent­ste­hen. Das Ge­bäu­de soll ab­ge­ris­sen und ein wei­te­res Bü­ro­ge­bäu­de er­rich­tet wer­den.

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