Jun­ge und Se­nio­ren sind auf Stra­ßen be­son­ders in Ge­fahr

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

BER­LIN (dpa) Jun­ge Er­wach­se­ne und Se­nio­ren sind auf deut­schen Stra­ßen be­son­ders ge­fähr­det. Im ver­gan­ge­nen Jahr war je­der sieb­te Ver­kehrs­to­te bei schwe­ren Un­fäl­len zwi­schen 18 und 24 Jah­re alt, wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt mit­teil­te. Da­bei ge­hört nur je­der drei­zehn­te Ein­woh­ner die­ser Al­ters­grup­pe an. Knapp 30 Pro­zent der Ge­tö­te­ten wa­ren 65 Jah­re und äl­ter, wäh­rend ihr An­teil an der Be­völ­ke­rung bei 21 Pro­zent liegt. Ins­ge­samt ist die Zahl der Ver­kehrs­to­ten 2015 das zwei­te Jahr in Fol­ge ge­stie­gen, wie be­reits im Fe­bru­ar mit­ge­teilt wor­den war. Auf den Stra­ßen star­ben 3459 Men­schen, das wa­ren 2,4 Pro­zent mehr als im Jahr zu­vor. Häu­figs­te Un­fall­ur­sa­chen bei Au­to­fah­rern sind Feh­ler beim Ab­bie­gen, Wen­den und Rück­wärts­fah­ren (16 Pro­zent), Miss­ach­ten der Vor­fahrt (15 Pro­zent) und zu we­nig Ab­stand (14 Pro­zent). Es folgt zu ho­hes Tem­po (13 Pro­zent).

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