RÄT­SEL DER SPHINX

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KULTUR -

Der Kom­po­nist aus dem Pa­tent­amt

Un­se­re Freun­de im hö­he­ren Nor­den ver­wei­sen gern mit Recht dar­auf, dass ein or­dent­li­ches Mu­sik­stu­di­um zwar hilf­reich sei, aber die Krea­ti­vi­tät und Phan­ta­sie nicht er­set­zen kön­ne. Dar­an hat sich ein be­deu­ten­der Sym­pho­ni­ker ge­hal­ten. Er ar­bei­te­te als In­ge­nieur in lei­ten­der Po­si­ti­on beim Pa­tent­amt, hat­te al­so be­ruf­lich vor al­lem mit den Ein­ge­bun­gen an­de­rer zu tun; das Kom­po­nie­ren war ei­ne eher au­to­di­dak­ti­sche An­ge­le­gen­heit. Trotz­dem brach­te er es zu ho­hem An­se­hen, und dass ei­ne sei­ner Sym­pho­ni­en bei ei­nem Wett­be­werb un­ter weit über 500 Ein­sen­dun­gen den ers­ten Preis be­kam, wun­der­te ihn nicht wirk­lich. Sie ist üb­ri­gens nach dem Preis­geld be­nannt, und ur­auf­ge­führt wur­de sie in Köln.

Wie hei­ßen Kom­po­nist und Werk? Lö­sun­gen bit­te mit voll­stän­di­ger Adres­se bis kom­men­den Di­ens­tag an die Rhei­ni­sche Post, Res­sort Kul­tur, „Rät­sel der Sphinx“, 40196 Düsseldorf. Die Mail-Adres­se lau­tet: sphinx@rhei­ni­sche-post.de – Un­ter den rich­ti­gen Ein­sen­dun­gen ver­lo­sen wir ei­ne CD. w.g. Auf­lö­sung vom 6. Ju­li: Ge­sucht wur­de die Bau­hin-Klap­pe (Ileo­zö­kal­klap­pe); sie ist be­nannt nach dem Schwei­zer Ana­tom Cas­par Bau­hin. Ge­won­nen hat Clau­dia Plat­te aus Wer­mels­kir­chen. Glück­wunsch.

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