Axt-Atta­cke war heim­tü­cki­scher Mord­ver­such

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER STADTPOST -

(sg) Der 52-Jäh­ri­ge, der sich am Mon­tag­mor­gen nach ei­nem An­griff auf sei­nen Mit­be­woh­ner der Po­li­zei ge­stellt hat, ist in Un­ter­su­chungs­haft. Ein Amts­rich­ter hat ges­tern Haft­be­fehl we­gen Mord­ver­suchs ge­gen ihn er­las­sen. Die Staats­an­walt­schaft geht da­von aus, dass der Mann heim­tü­ckisch han­del­te, als er ei­nen 34-Jäh­ri­gen mit ei­ner Axt at­ta­ckier­te. Der hat­te dem­nach nicht mit dem An­griff rech­nen kön­nen, von dem der 52-Jäh­ri­ge selbst ge­glaubt hat­te, er sei töd­lich ge­we­sen. Tat­säch­lich ist der Zu­stand des Schwer­ver­letz­ten auch ges­tern noch kri­tisch ge­we­sen.

Die Er­mitt­ler ge­hen da­von aus, dass das Mo­tiv für die Blut­tat in seit Wo­chen schwe­len­den Strei­tig­kei­ten zu su­chen ist. Der 52-Jäh­ri­ge – we­gen Ei­gen­tums­de­lik­ten kein Un­be­kann­ter für die Po­li­zei – hat­te den Jün­ge­ren im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber bei sich auf­ge­nom­men, als der 34-Jäh­ri­ge aus dem Ge­fäng­nis ent­las­sen wur­de. Dort saß er, weil er ei­ne für ei­ne Sach­be­schä­di­gung ver­häng­te Geld­stra­fe nicht be­zah­len konn­te. In der WG an der Wet­ter­stra­ße (Flin­gern) sei es da­nach im­mer wie­der zu wech­sel­sei­ti­gen Dieb­stäh­len und dar­über zu Aus­ein­an­der­set­zun­gen ge­kom­men. Kei­ner der Män­ner war bis­lang als ge­walt­tä­tig ak­ten­kun­dig. -Di nne et M Mar­le ar­a­le ric h- St r. Schiess­sS

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