Char­man­te Ent­schei­dung

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER STADTPOST -

Dass die Nä­he zu ei­nem Mul­ti­plex-Ki­no aus­schlag­ge­bend für den Be­schluss war, er­scheint noch frag­wür­dig, am Charme der Ent­schei­dung selbst än­dert das aber nichts. Die Po­li­ti­ker der links­rhei­ni­schen Be­zirks­ver­tre­tung ha­ben ei­ne gu­te Aus­wahl für die Na­mens­ge­ber­in­nern ge­trof­fen. Die drei Geehr­ten zäh­len zur ab­so­lu­ten Spit­ze in der deut­schen Film­ge­schich­te, sie ha­ben mit ih­ren Ar­bei­ten vie­le Tau­send Düs­sel­dor­fer be­rührt – im Gu­ten wie im Dis­kus­si­ons­wür­di­gen. Vie­le der An­woh­ner der Stra­ßen in He­erdt ha­ben ei­ne Be­zie­hung zu min­des­tens ei­ner der Schau­spie­le­rin­nen. Pro­mi­nen­te Na­men än­dern nichts an La­ge und Wert von Häu­sern, sie min­dern im Zwei­fel auch den Är­ger nicht, wenn es ir­gend­wo zu laut ist oder im Ei­gen­heim we­gen Bau­män­geln schim­melt. Aber es fühlt sich ganz ein­fach net­ter an, wenn man so ei­ne klang­vol­le Adres­se an­ge­ben kann. chris­ti­an.herrendorf @rhei­ni­sche-post.de spie­le­rin­nen ehrt. Am häu­figs­ten ver­tre­ten ist die Dietrich. Ihr wur­den ein Platz in Ber­lin-Tier­gar­ten, ei­ne Al­lee an der Fil­m­u­ni­ver­si­tät Ba­bels­berg in Pots­dam so­wie Stra­ßen in Mün­chen, Wei­mar und dem nie­der­län­di­schen Al­me­re ge­wid­met. Die Bun­des­haupt­stadt ehrt auch die Knef (Schö­ne­berg) und Ro­my Schnei­der (Span­dau) mit ei­nem Platz be­zie­hungs­wei­se ei­ner Stra­ße. In In­gol­stadt sind in ei­nem Neu­bau­ge­biet vor zwei Jah­ren eben­falls Stra­ßen nach al­len drei Di­ven be­nannt wor­den, die nun auch in Düsseldorf ih­re Schil­der er­hal­ten. „Das ist gut an­ge­nom­men wor­den“, sagt Gerd Tref­fer, Lei­ter des In­gol­städ­ter Pres­se- und In­for­ma­ti­ons­amts. „Es gab im Ge­gen­satz zu an­de­ren Fäl­len kei­ne Be­schwer­den.“

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