Froo­me stiehlt Sprin­tern die Show

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

Der bri­ti­sche Rad­pro­fi krönt sei­ne über­ra­schen­de Atta­cke mit Platz zwei

MONT­PEL­LIER (sid) Nach der er­folg­lo­sen Jagd auf den neu­en Sprin­terSchreck Chris­to­pher Froo­me ließ Mar­cel Kit­tel sei­nem Är­ger frei­en Lauf. „Wir ha­ben das Fi­na­le an­ders ge­plant, es ist mies ge­lau­fen“, sag­te der deut­sche Topsprin­ter, den Froo­mes tak­ti­sche Meis­ter­leis­tung um die Sieg­chan­ce ge­bracht hat­te. Mit ei­ner Über­ra­schungs-Atta­cke und Platz zwei hin­ter Welt­meis­ter Pe­ter Sa­gan nahm Froo­me sei­nem Ri­va­len Nai­ro Quin­ta­na schon ei­nen Tag vor dem Ritt auf den Mont Ven­toux er­neut wert­vol­le Zeit ab. „Ich ver­su­che, je­de Chan­ce zu er­grei­fen“, sag­te der Bri­te, nach­dem er in ei­ner tur­bu­len­ten, ra­sen­den An­fahrt ins Ziel die hef­ti­gen Win­de aus­ge­nutzt und mit dem Slo­wa­ken Sa­gan den ent­schei­den­den An­griff lan­ciert hat­te.

Die Sprin­ter­teams um Kit­tel und Grei­pel konn­ten nicht fol­gen und ver­pass­ten die ver­mut­lich dritt­letz­te Sieg­chan­ce bei die­ser Tour. „Es war ein echt kras­ser Tag“, mein­te Kit­tel, der mit der ers­ten gro­ßen Ver­fol­ger­grup­pe sechs Se­kun­den hin­ter Sa­gan und Froo­me ins Ziel kam. Et­was leich­ter als ge­plant wird es für die Fah­rer heu­te. Auf­grund Bö­en mit Wind­ge­schwin­dig­kei­ten von 100 km/h ent­schie­den die Or­ga­ni­sa­to­ren, die letz­ten sechs Ki­lo­me­ter zu strei­chen. Der An­stieg auf den „kah­len Rie­sen“ist noch 9,7 Ki­lo­me­ter lang.

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