Land: 2,3 Mil­lio­nen Eu­ro für Pro­jek­te ge­gen Rechts

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

BER­LIN/DÜS­SEL­DORF (epd) Rechts­ex­tre­mis­ten ha­ben im ver­gan­ge­nen Jahr so vie­le Auf­mär­sche ver­an­stal­tet wie nie zu­vor seit der Wie­der­ver­ei­ni­gung. In ei­nem Be­richt des Bun­des­am­tes für Ver­fas­sungs­schutz heißt es, es sei­en 690 Ver­an­stal­tun­gen re­gis­triert wor­den – mehr als drei­mal so vie­le wie 2014. Da­mals wa­ren es 225 De­mons­tra­tio­nen. Das be­rich­tet der Ber­li­ner „Ta­ges­spie­gel“. Gleich­zei­tig un­ter­stützt das Land NRW mit För­der­gel­dern in Hö­he von 2,3 Mil­lio­nen Eu­ro Kom­mu­nen in der Prä­ven­ti­ons­ar­beit ge­gen Rechts­ex­tre­mis­mus und Ras­sis­mus. Die Kom­mu­nen kön­nen sich um ei­ne jähr­li­che För­de­rung von bis zu 70.000 Eu­ro be­wer­ben. Sie ist Teil des In­te­grier­ten Hand­lungs­kon­zepts, das die Lan­des­re­gie­rung im Mai ver­ab­schie­det hat­te. Dar­in ent­hal­ten sind et­wa Be­ra­tungs­an­ge­bo­te zum The­ma Rechts­ex­tre­mis­mus so­wie Pro­gram­me für aus­stiegs­wil­li­ge Mäd­chen und Frau­en aus der rech­ten Sze­ne.

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