Huk-Co­burg tes­tet den Han­del mit Ge­braucht­wa­gen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

CO­BURG (dpa) Der Ver­si­che­rungs­kon­zern Huk-Co­burg tes­tet den Ein­stieg in den Ge­braucht­wa­gen­han­del. En­de Sep­tem­ber soll ein Au­to­haus in Düs­sel­dorf, das Ge­braucht­wa­gen jün­ge­rer Pro­duk­ti­ons­jahr­gän­ge ver­kauft, den An­fang ma­chen. Nicht ver­kau­fen will die Huk be­schä­dig­te Au­tos oder Un­fall­wa­gen. „Das ist erst­mal als Test ge­dacht, um die Ak­zep­tanz zu prü­fen“, sag­te ein Spre­cher des Au­to­ver­si­che­rers. An die Er­öff­nung wei­te­rer Au­to­häu­ser sei der­zeit noch nicht ge­dacht. Hin­ter­grund: In vie­len Au­to­häu­sern ist es seit Jah­ren üb­lich, Au­to­käu­fern die Kfz-Haft­pflicht mit an­zu­bie­ten. Nun ver­sucht ein Ver­si­che­rer, den um­ge­kehr­ten Weg zu ge­hen und sei­ner­seits auch Au­tos zu ver­kau­fen. Im ver­gan­ge­nen Jahr ver­si­cher­te HukCo­burg rund 10,7 Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge, deut­lich mehr als bei­spiels­wei­se der größ­te Kon­kur­rent Al­li­anz (8,3 Mil­lio­nen).

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