HANS SARPEI „Ich bin ei­gent­lich ein Stra­ßen-Ten­nis-Spie­ler“

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER RHEINKIRMES -

Als Fuß­bal­ler spiel­te Hans Sarpei (40) für Schal­ke 04 und Bay­er Le­ver­ku­sen. In­zwi­schen hat er ei­ne Fern­seh­show („Das T steht für Coach“) – und ei­ne rie­si­ge An­hän­ger­schaft bei Face­book. Heu­te Abend tritt er auf dem Kir­mes-Ten­nis­platz an. Seit Hans-Sarpei-Sprü­che zu ei­nem In­ter­net­phä­no­men wur­den, wis­sen wir, dass Sie so­gar oh­ne Was­ser schwim­men und Lie­ge­stüt­ze oh­ne Ar­me ma­chen kön­nen.Wie gut kön­nen Sie denn Ten­nis spie­len? HANS SARPEI Als Fuß­bal­ler hat man in der Re­gel ein gu­tes Ball­ge­fühl, wel­ches ei­nem den Ein­stieg in an­de­re Ball­sport­ar­ten er­leich­tert. Rich­tig ist, dass ich in mei­ner Ju­gend ein Ge­le­gen­heits­spie­ler war. Fuß­ball war ganz klar im Fo­kus, aber die Er­fol­ge von Bo­ris und St­ef­fi ha­ben auch aus mir ei­nen lei­den­schaft­li­chen An­hän­ger des Spiels ge­macht. Und wenn mal kein Geg­ner da war, ha­be ich ger­ne ge­gen die Haus­wand in Köln-Chor­wei­ler ge­spielt. Wenn sie so fra­gen, bin ich ei­gent­lich ein Stra­ßen-Ten­nis-Spie­ler. Bes­ser als Christoph Met­zel­der, der mit Ih­nen zur Er­öff­nung des Cen­ter Courts auf der Kir­mes kommt? SARPEI Met­ze hat in den letz­ten Wo­chen in­ten­siv trai­niert, um sich kei­ne Blö­ße zu ge­ben. Rich­tig ist aber, dass ich kei­ne Angst ha­be vor ei­nem, der vor drei Wo­chen noch den Auf­schlag von un­ten ge­macht hat. Wie kommt es zu ih­rem Be­such? SARPEI Die Agen­tur Jung von Matt/ Sports be­glei­tet mich seit ei­ni­gen Jah­ren. Als die An­fra­ge kam, war es für mich Eh­re und Pflicht zu gleich. Eh­re, weil ich den Sport un­glaub­lich mag. Pflicht, weil wir al­le ei­nen Bei­trag leis­ten soll­ten, dem Sport wie­der die Auf­merk­sam­keit zu­teil­wer­den zu las­sen, die er längst ver­dient hat. Ist es Ihr ers­ter Be­such der Kir­mes? SARPEI Darf ich als Köl­ner die Fra­ge be­ant­wor­ten? Scherz bei­sei­te: Düs­sel­dorf und Köln ha­ben viel mehr Ge­mein­sam­kei­ten, als man denkt. Ich bin häu­fig in Düs­sel­dorf und war dem­zu­fol­ge auch schon auf der Rh­ein­kir­mes. Da­mals je­doch mit Zu­cker­wat­te statt Zu­cker-Re­turns. Was sol­len die Zu­schau­er nach Ih­rem Ten­nis-Match über Sie sa­gen? SARPEI Sie wer­den hof­fent­lich sa­gen, dass sie ei­ne gu­te Zeit und ei­ne Men­ge Spaß hat­ten und dass sie sich vor­stel­len kön­nen, wie­der häu­fi­ger zum Ten­nis zu ge­hen: als Be­su­cher und Spie­ler.

AR­NE LIEB STELL­TE DIE FRA­GEN.

FO­TO: DPA

Ex-Fuß­ball­pro­fi Hans Sarpei kommt zum Ten­nis-Show­kampf.

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