Ehe­gat­ten­split­ting nur für ver­hei­ra­te­te Paa­re

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

MÜNS­TER (epd) Nicht ver­hei­ra­te­te he­te­ro­se­xu­el­le Paa­re mit Kin­dern ha­ben ei­nem Ur­teil zu­fol­ge im Ge­gen­satz zu ver­part­ner­ten Ho­mo­se­xu­el­len kei­nen An­spruch auf das Ehe­gat­ten­split­ting bei der Steu­er. Der Rechts­be­griff „ein­ge­tra­ge­ne Le­bens­part­ner­schaf­ten“um­fas­se aus­schließ­lich gleich­ge­schlecht­li­che ehe­ähn­li­che Ge­mein­schaf­ten, heißt es in ei­nem Ur­teil des Fi­nanz­ge­richts Müns­ter (Az.: 10 K 2790/14 E). Ge­klagt hat­te ein Paar, das oh­ne Trauschein mit sei­nen Kin­dern in ei­nem Haus­halt lebt. Das Fi­nanz­amt hat­te ih­re be­an­trag­te Zu­sam­men­ver­an­la­gung zu­vor ab­ge­lehnt.

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