Gol­fer Kay­mer fällt bei Bri­tish Open zu­rück

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

Auf zwei Bah­nen büßt der Mett­man­ner vier Schlä­ge ein, wahrt aber die Chan­ce auf ei­nen Spit­zen­platz.

TROON (sid) Ein Black­out am zehn­ten Loch hat Deutsch­lands Top­gol­fer Mar­tin Kay­mer bei der 145. Bri­tish Open ei­ni­ge Plät­ze ge­kos­tet. Der Mett­man­ner, der zum Auf­takt mit ei­ner 66er-Run­de ge­glänzt hat­te, spiel­te ei­ne 73 – weil ihm ein Triple-Bo­gey (drei Schlä­ge über Par) un­ter­lief. Mit 139 Schlä­gen hielt Kay­mer sich al­le Chan­cen of­fen und lag vor Run­den­en­de auf dem Par71-Kurs recht si­cher in den Top 20.

„Ich ha­be kein schlech­tes Golf ge­spielt. Vie­le Bäl­le wa­ren aber an der Kan­te, und es war eben ein blö­des Loch da­bei. Das tut weh, wenn man sich ei­nen so gu­ten Wert er­kämpft hat“, sag­te Kay­mer: „Aber bei den Bri­tish Open kann im­mer al­les pas­sie­ren. Es ist wei­ter ei­ne gu­te Po­si­ti­on.“

Sie­ben Schlä­ge we­ni­ger als Kay­mer hat Phil Mi­ckel­son (USA) auf sei­nem Kon­to. Auch er muss­te im Roy­al Troon Golf Club mit Wind und Re­gen kämp­fen. Sei­nem Platz­re­kord (63) ließ er ei­ne so­li­de 69 fol­gen. Der Schwe­de Hen­rik Sten­son, En­de Ju­ni Sie­ger des Tur­niers in Pul­heim bei Köln, nutz­te dies, spiel­te ei­ne 65 und ver­bes­ser­te sich auf Ge­samt­rang zwei vor Kee­gan Brad­ley (USA) und So­ren Kjeld­sen (Dä­ne­mark), die mit je­weils 135 Schlä­gen auf Platz drei lie­gen.

Kay­mer hat­te am ers­ten Tag ei­ne Run­de oh­ne Bo­gey ab­sol­viert. Den Schlag­ver­lust ges­tern auf der zwei­ten Bahn mach­te der 31-Jäh­ri­ge mit ei­nem Bir­die zwei Bah­nen spä­ter wie­der wett. Kay­mers Auf­tritt blieb si­cher und fo­kus­siert, bis zur Halb- zeit der Run­de folg­ten zwei wei­te­re Bir­dies.

Als der Re­gen noch ein­mal stär­ker wur­de, patz­te er. Auf der zehn­ten Bahn be­nö­tig­te er sie­ben statt vier Schlä­ge. „Das kam ein biss­chen aus dem Nichts“, sag­te er. Nach ei­nem wei­te­ren Bo­gey di­rekt da­nach droh­te der Ab­sturz – Kay­mer aber blieb men­tal stark und ret­te­te sei­ne noch im­mer gu­te Po­si­ti­on ins Klub­haus. Dort hieß es dann war­ten, was die Kon­kur­ren­ten ma­chen. Am En­de aber blieb er in Schlagdis­tanz.

FO­TO: REU­TERS

Der in Ke­nia ge­bo­re­ne bri­ti­sche Tour-Spit­zen­rei­ter Chris­to­pher Froo­me quält sich beim Zeit­fah­ren dem Ziel ent­ge­gen.

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