Fe­ra­ti er­hält von Fun­kel Ein­satz­ga­ran­tie

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT - VON THO­MAS SCHUL­ZE

Das Test­spiel bei Rot-Weiß Oberhausen kommt mor­gen noch zu früh für ihn, doch am Don­ners­tag auf dem Bie­be­rer Berg in Of­fenbach wird Aria­nit Fe­ra­ti sein ers­tes Spiel für Fortu­na be­strei­ten.

Aria­nit Fe­ra­ti kann es kaum er­war­ten. Knapp zwei Wo­chen nach­dem er ei­nen Mus­kel­fa­ser­riss er­lit­ten hat, der ihn die Teil­nah­me an der U19-Eu­ro­pa­meis­ter­schaft kos­te­te, hat­te der 18 Jah­re al­te Mit­tel­feld­spie­ler der Fortu­na wie­der den ers­ten Ball­kon­takt. Hat­te er sich im Trai­nings­la­ger in Ma­ria Alm le­dig­lich mit Re­ha­übun­gen be­gnü­gen müs­sen, so durf­te er ges­tern nach­mit­tag wie­der vor den Ball tre­ten – vor­sich­tig. „Ins Mann­schafts­trai­ning darf er am Mon­tag ein­stei­gen“, er­klär­te Trai­ner Fried­helm Fun­kel. „Und in Of­fenbach wird er dann ei­ne Halb­zeit spie­len.“Ei­ne Ein­satz­ga­ran­tie für Fe­ra­ti als Lohn für sei­ne Ar­beit in der Re­ha.

Beim heu­ti­gen Test­spiel in Oberhausen (15 Uhr) wird Fe­ra­ti noch ein­mal zu­schau­en müs­sen, wie sich sei­ne Mit­spie­ler quä­len. Denn die Be­geg­nung dient der Cha­rak­ter­schu­lung. „Wir wer­den am Mor­gen noch ein­mal trai­nie­ren“, kün­dig­te Fun­kel an. „Das wird dann nicht ein­fach für die Jungs. Aber wir wol­len uns da gut prä­sen­tie­ren. Am Sonn­tag ha­ben sie dann frei und am Mon­tag geht es mit Voll­gas nach Wie­sen­see.“Im Wes­ter­wald fin­det dann das zwei­te Trai­nings­la­ger statt.

In Oberhausen trifft auf ei­nen Geg­ner, der be­reits ei­ne Wo­che frü­her, am 30. Ju­li, in die Sai­son star­tet. Ent­spre­chend dürf­ten die „Klee­blät­ter“in der Vor­be­rei­tung ei­nen Tick wei­ter sein. „Kör­per­lich sind die Viert­li­gis­ten so­wie­so top­fit“, sagt Fun­kel. „Das wird kei­ne leich­te Auf­ga­be. Des­halb wer­de ich auch wie­der ein biss­chen durch­wech­seln.“Da­für hat er meh­re­re gu­te Grün­de. Da­bei dürf­te er we­ni­ger die kör­per­li­che Be­las­tung im Sinn ha­ben. Viel­mehr möch­te er mög­lichst al­le Ak­teu­re in der Spiel­si­tua­ti­on se­hen, und er gibt so­mit al­len das Si­gnal, dass sie da­zu ge­hö­ren. „Al­le ha­ben ih­re Chan­ce“, sagt er. „Das Ren­nen ist völ­lig of­fen, und das fin­de ich sehr po­si­tiv.“Weil der er­fah­re­ne Fuß­ball­leh­rer struk­tu­riert vor­geht, sagt er aber auch: „In Of­fenbach wird es dann län­ge­re Spiel­zei­ten ge­ben.“Der nächs­te Schritt auf der Su­che nach der For­ma­ti­on. Drei Wo­chen sind es noch bis zum ers­ten Meis­ter­schafts­spiel. „In Sand­hau­sen wer­den wir bei 100 Pro­zent sein“, ver­spricht Fun­kel.

Kei­ne Chan­ce, sich in die Elf zu spie­len, ha­ben die drei aus­ge­mus­ter­ten Spie­ler Ka­rim Hag­gui, Di­dier Ya Ko­n­an und Mi­ke van Dui­nen. Hag­gui ist ver­letzt, Ya Ko­n­an ab­sol­vier­te ei­ne Lauf­ein­heit, van Dui­nen trai­nier­te mit der zwei­ten Mann­schaft. Für das Trio geht die Su­che nach ei­nem neu­en Ver­ein wei­ter.

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