Ar­ken­au ge­winnt ers­tes Golf­tur­nier als Pro­fi

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT -

Der Nie­der­sach­se lässt bei der Ko­sai­do Düsseldorf Open die in­ter­na­tio­na­le Kon­kur­renz hin­ter sich.

(RP) Sechs Mo­na­te lang war er ver­letzt und ver­pass­te die kom­plet­te ers­te Sai­son­hälf­te. Bei der Ko­sai­do Düsseldorf Open mel­de­te sich Hin­rich Ar­ken­au nun in be­ein­dru­cken­der Wei­se zu­rück: Mit ge­samt 13 un­ter Par (65, 63, 69) fei­er­te der 26-Jäh­ri­ge aus dem nie­der­säch­si­schen Loh­ne sei­nen ers­ten Tur­nier­sieg als Pro­fes­sio­nal und ver­wies die Fran­zo­sen Ken­ny Sub­re­gis (-11), An­toi­ne Schwartz (-10) und Jo­hann Lopez La­za­ro (-9) im Ko­sai­do In­ter­na­tio­nal Golf Club auf die Plät­ze.

„Das ist wirk­lich sen­sa­tio­nell, ich zit­te­re im­mer noch am gan­zen Kör­per“, sag­te Hin­rich Ar­ken­au. Er hat­te ge­wusst, dass ihm der Par-70Platz lie­gen wür­de, dass er dort ent­spannt auf­spie­len und vor­ne da­bei sein könn­te. 2015 hat­te er das Tur­nier auf Platz acht be­en­det und sich auf der An­la­ge „aus­ge­spro­chen wohl ge­fühlt“. Dass er aber die Sie­ger­tro­phäe so­wie 5000 Eu­ro Preis­geld re­spek­ti­ve Rang­lis­ten­punk­te ent­ge­gen­neh­men wür­de, hät­te er sich nicht träu­men las­sen. Seit letz­tem Herbst näm­lich plag­te ihn ei­ne Seh­nen­schei­den­ent­zün­dung am lin­ken Hand­ge­lenk. Erst An­fang Mai spiel­te er mit dem Yp­si­lon Cup in Tsche­chi­en sein ers­tes Tur­nier in die­sem Jahr.

In Düsseldorf

konn­te er nun erst­mals schmerz­frei sein gro­ßes Kön­nen zei­gen: Feh­ler­frei spiel­te er an den ers­ten bei­den Ta­gen, stell­te im zwei­ten Durch­gang mit 63 Schlä­gen so­gar ei­nen neu­en Platz­re­kord auf. Den knöpf­te ihm am Fi­nal­tag zwar Ken­ny Sub­re­gis mit phan­tas­ti­schen 62 Schlä­gen (-8) um- ge­hend wie­der ab, doch der Tur­nier­sieg ging den­noch an den Deut­schen. „In den Run­den eins und zwei ha­be ich sehr gu­tes Golf ge­spielt, am Fi­nal­tag ha­be ich mich nach dem schlech­ten Be­ginn noch sehr gut ge­ret­tet“, so Ar­ken­au, der sei­ne Schluss­run­de mit ei­nem Schlag ins Was­ser und ei­nem Dop­pel­bo­gey be­gon­nen hat­te. „Ich war ner­vös, ha­be mich dann aber auch dank mei­nes Cad­dies, der ei­nen rie­sen Job ge­macht hat, be­ru­higt. Ich war sehr froh, dass er da­bei war.“

Das Lob ging an Ju­li­an Ben­ger. Der Sing­le-Han­di­cap­per vom GC El­fra­ther Müh­le hat­te sich als Cad­die für das Tur­nier ge­mel­det. Ins­ge­samt ka­men so 35 Spie­ler in den Ge­nuss ei­nes Cad­dies, au­ßer­dem un­ter­stütz­ten wei­te­re 40 Hel­fer den Ablauf des Tur­niers und tru­gen da­mit zur per­fek­ten Or­ga­ni­sa­ti­on bei. Die 156 Spie­ler bo­ten Tur­ni­er­golf auf ho­hem Ni­veau, spiel­ten tie­fe Run­den auf gut prä­pa­rier­ten Fair­ways und schnel­len, treu­en Grüns und ge­nos­sen ech­te Tur­nier-At­mo­sphä­re mit vie­len Zu­schau­ern und ei­ner klei­nen Pu­b­lic Area. Mehr un­ter pro­golf­tour.de.

FO­TO: PRI­VAT

Hin­rich Ar­ken­au im Ko­sai­do In­ter­na­tio­nal Golf Club.

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