Po­ké­mons ma­chen die Ju­gend schön

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER STADTPOST -

Sie bli­cken fas­sungs­los auf die Men­schen, die an der Kö­nigs­al­lee oder am Rhein­ufer ma­nisch auf ih­re Han­dys star­ren? Ver­ständ­lich. Was Sie se­hen, sind die Süch­ti­gen des Smart­pho­ne-Zeit­al­ters. Aber an­ders als die Dro­gen­par­tys der 70er oder das Ko­ma-Sau­fen in den spä­ten 1990ern hat die Po­ké­mon-Sucht hand­fes­te Vor­tei­le: Sie macht un­se­re Ju­gend ar­tig und schön zu­gleich. Hier ei­ni­ge Grün­de:

1.) An­ders als Ha­schisch, Ni­ko­tin, Ecs­ta­sy oder Alt­bier ist Po­ke­mon kei­ne Dro­ge im her­kömm­li­chen Sin­ne. Man wird nicht be­trun­ken, kann da­nach Au­to­fah­ren und stinkt nicht nach Rauch.

2.) Oh­ne es je ge­spielt zu ha­ben, ist un­über­seh­bar, dass die Po­ke­monSüch­ti­gen bei der Jagd auf die­se Tier­chen ih­re Stamm­knei­pen und Wohn­zim­mer ver­las­sen und da­bei gro­ße Stre­cken zu­rück­le­gen. Lang­fris­tig ge­se­hen macht sie das sport­lich und fit und da­mit auch schön.

3.) Die Ju­gend wird ge­schickt bei der Jagd und be­rei­tet sich un­be­wusst dar­auf vor, in schlech­ten Zei­ten selbst die ei­ge­ne Fa­mi­lie durch Er­beu­ten zu er­näh­ren, ahnt: tb

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