Ja­pa­ni­scher Au­ßen­mi­nis­ter ehrt Uni-Pro­fes­so­rin

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER RHEINKIRMES -

(semi) Kaum ein Na­me in Düsseldorf und auch weit dar­über hin­aus ist wohl so eng mit den deutsch-ja­pa­ni­schen Be­zie­hun­gen ver­knüpft wie der von Mi­chi­ko Mae. Seit mehr als 30 Jah­ren lebt die Pro­fes­so­rin für Ja­pa­no­lo­gie in Deutsch­land, und wie ein ro­ter Fa­den zieht sich ihr En­ga­ge­ment für den deutsch-ja­pa­ni­schen Aus­tausch auf kul­tu­rel­ler, aber auch wis­sen­schaft­li­cher Ebe­ne. So war sie an der Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät maß­geb­lich am Auf­bau und der Ent­wick­lung der Ja­pa­no­lo­gie vom Ne­ben­fach zum Ja­panIn­sti­tut mit zur­zeit 770 Stu­den­ten be­tei­ligt, hat auch Ko­ope­ra­tio­nen mit ja­pa­ni­schen Uni­ver­si­tä­ten ge­schlos­sen. Die In­sti­tuts-Lei­te­rin hat ei­ne be­ein­dru­cken­de wis­sen­schaft­li­che Ar­beit in den Be­rei­chen Trans­kul­tu­ra­li­täts- und Gen­der­for­schung, hat­te zu­letzt das Buch „Ja­pa­ni­sche Po­pu­lär­kul­tur und Gen­der: Ein Stu­di­en­buch“her­aus­ge­ge­ben, das sich un­ter an­de­rem mit Ge­schlech­ter­rol­len in Man­gas und Ani­mes be­schäf­tigt. Für die­se be­son­de­re Leis­tun­gen um die deutsch-ja­pa­ni­schen Be­zie­hun­gen hat der ja­pa­ni­sche Au­ßen­mi­nis­ter Fu­mio Ki­shi­da Mae mit der Ver­dienst­aus­zeich­nung ge­ehrt, die je­des Jahr an Per­so­nen und Grup­pen welt­weit für au­ßer­ge­wöhn­li­che Leis­tun­gen in den in­ter­na­tio­na­len Be­zie­hun­gen zwi­schen Ja­pan und an­de­ren Län­dern ver­lie­hen wird.

FO­TO: ORTH

Mi­chi­ko Mae hat an der Hei­ne-Uni das Ja­pan-In­sti­tut mit auf­ge­baut.

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