RWE-Chef Te­ri­um sieht kei­ne Plei­te­ge­fahr

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

ES­SEN (rtr) RWE-Chef Pe­ter Te­ri­um sieht den Ener­gie­kon­zern trotz ho­her Schul­den und der Las­ten des Atom­aus­stiegs fi­nan­zi­ell so­li­de auf­ge­stellt. „Wir ha­ben et­li­che Mil­li­ar­den Eu­ro in der Kas­se, un­ter an­de­rem er­zielt aus dem Ver­kauf der Dea. Un­ser Ge­schäft ist bis zum En­de des Jahr­zehn­tes durch­fi­nan­ziert, da brennt nichts an“, sag­te der Nie­der­län­der der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Sonn­tags­zei­tung“. Ent­schei­dend für die Bo­ni­tät sei vor al­lem die Li­qui­di­tät. Da­mit ha­be RWE kei­ne Pro­ble­me. „Über un­se­re be­ste­hen­den An­lei­hen be­kom­men wir zu­dem Geld zu sehr ver­träg­li­chen Zins­sät­zen.“

Te­ri­um setzt auf die neue Ökostrom­toch­ter In­no­gy, die Mil­li­ar­den in die klam­me Kas­se spü­len soll. Der Bör­sen­gang von In­no­gy sei wei­ter­hin im vier­ten Quar­tal ge­plant. „Ist dem Markt nicht da­nach, ist es auch nicht schlimm, dann le­gen wir die Plä­ne in die Schub­la­de und ho­len sie wie­der raus, wenn sich die Groß­wet­ter­la­ge ge­bes­sert hat. Man weiß nie, was in Russ­land, Ame­ri­ka oder Chi­na ge­ra­de pas­siert.“RWE will zehn Pro­zent der Toch­ter an die Bör­se brin­gen.

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