Deut­sche Wan­de­rer in Ti­ro­ler Ber­gen ver­misst

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

INNS­BRUCK (dpa) Die Such­ak­tio­nen für zwei deut­sche Wan­de­rer in Ti­rol sind we­gen schlech­ter Wet­ter­be­din­gun­gen vo­r­erst ein­ge­stellt wor­den. Ein 25-Jäh­ri­ger und ein 76Jäh­ri­ger wer­den un­ab­hän­gig von­ein­an­der ver­misst, wie die Po­li­zei am Wo­che­n­en­de be­stä­tig­te. Es gä­be 30 Zen­ti­me­ter Neu­schnee, der Per­so­nen oder Spu­ren ver­de­cken kön­ne, sag­te Ein­satz­lei­ter Andre­as Prinz am Sonn­tag Au­ßer­dem sei das Such­ge­biet zu groß, um es lü­cken­los zu durch­käm­men.

Der jün­ge­re Mann war im baye­ri­schen Oberst­dorf zu ei­ner Wan­de­rung Rich­tung Sü­den auf­ge­bro­chen. Er wur­de nach An­ga­ben der Er­mitt­ler wahr­schein­lich zu­letzt zwi­schen dem 28. Ju­ni und 3. Ju­li bei der Lands­ber­ger Hüt­te in Ti­rol ge­se­hen. Der 76-Jäh­ri­ge war im Kar­wen­del­ge­bir­ge un­ter­wegs und kehr­te nicht wie ge­plant bis Mitt­woch nach Hau­se zu­rück. Zur ge­nau­en Her­kunft der bei­den Män­ner mach­ten die Be­hör­den kei­ne An­ga­ben. Sie teil­ten nur mit, dass sie aus Deutsch­land kom­men.

Die Su­che mit Hub­schrau­bern wur­de vo­r­erst ein­ge­stellt. Bei neu­en Hin­wei­sen und Wet­ter­bes­se­rung sind je­doch wei­te­re Ein­sät­ze mög­lich. Al­pin­po­li­zist Wal­ter Schimp­fössl warn­te vor So­lo-Wan­de­run­gen, die bei Ver­let­zun­gen oder Schlecht­wet­ter ei­ne dra­ma­ti­sche Wen­dung neh­men kön­nen. „Al­lein ist man in den Ber­gen im­mer re­la­tiv hilf­los“, sag­te er.

„Wenn man al­lein un­ter­wegs ist, dann ist man

re­la­tiv hilf­los“

Wal­ter Schimp­fössl

Al­pin­po­li­zist

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