Sün­den­bö­cke

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - LESERBRIEFE -

Zu „Rhein­brü­cke der A1 im Au­gust ge­sperrt“(RP vom 7. Ju­li): Es sind nicht die Lkw-Fah­rer, die hier als „Kri­mi­nel­le“hin­ge­stellt wer­den, son­dern es sind je­ne Po­li­ti­ker, die die nö­ti­gen Bau­maß­nah­men, aus „Spar­grün­den“, nicht früh ge­nug vor­an­ge­trie­ben ha­ben. Statt­des­sen lie­ber un­se­re Steu­er­gel­der für Sinn­lo­ses ver­schwen­den. „Die Lkw-Fah­rer“hal­ten doch nur als Sün­den­bö­cke her und wer­den ali­bi­mä­ßig zur Kas­se ge­be­ten! Je­den Tag 30 bis 40 Ki­lo­me­ter Um­we­ge fah­ren, geht aufs Ge­müt! U. Pau­lus per Mail Zu „Be­grü­ßun­gen brau­chen Re­geln“(RP vom 5. Ju­li): Die Ko­lum­ne ist ge­lun­gen. Da­zu nur ei­ne kur­ze An­mer­kung: Das Gruß­wort „Mahl­zeit“ha­be ich si­cher­lich vor Jahr­zehn­ten im Be­ruf auch be­nutzt. Aber als mich dann je­mand auf der Toi­let­te am Uri­nal mit „Mahl­zeit“be­grüß­te, ha­be ich das als ge­schmack­los und doof emp­fun­den – und ich ha­be den Un­sinn be­merkt. Und heu­te emp­fin­de ich es auch als schwach­köp­fig, wenn mich Per­so­nen, die ich schon seit Jahr­zehn­ten ken­ne, nur mit „Hal­lo“be­grü­ßen. Paul Sehl 40489 Düs­sel­dorf

FOTO: DPA

Die Au­to­bahn­brü­cke der A 1 in Leverkusen ist ma­ro­de.

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