Schwim­mer woll­te Boot den Rhein hin­auf zie­hen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(tt) Zu­viel zu­ge­mu­tet hat sich am Sonn­tag­nach­mit­tag ein Mann auf dem Rhein. Der Mo­tor sei­nes et­wa vier Me­ter lan­gen Boo­tes mit drei Män­nern an Bord war ge­gen 16 Uhr aus­ge­fal­len, es trieb ma­nö­vrier­un­fä­hig den Rhein hin­ab. Der Mann sprang ins Was­ser und ver­such­te, das Boot mit ei­ner Lei­ne schwim­mend in den Düs­sel­dor­fer Sport­ha­fen zu schlep­pen. Pas­san­ten hat­ten das Win­ken und die Hil­fe­ru­fe der Pas­sa­gie­re aber wahr­ge­nom­men und die Feu­er­wehr alar­miert. Mit meh­re­ren Boo­ten und Fahr­zeu­gen rück­ten die Ein­satz­kräf­te an, nach et­wa zehn Mi­nu­ten er­reich­ten sie die Män­ner in Not. Die Feu­er­wehr­leu­te zo­gen den Schwim­mer aus dem Was­ser und schlepp­ten das Mo­tor­boot in den an­gren­zen­den Sport­ha­fen.

Wie die Ret­tungs­kräf­te an­schlie­ßend mit­teil­ten, wä­re es dem Schwim­mer nie ge­lun­gen, das Boot ge­gen die star­ke Strö­mung des Rhei­nes in den Ha­fen zu zie­hen. Da­zu rei­che die Kraft ei­nes Schwim­mers ein­fach nicht aus.

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