PER­SÖN­LICH

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STIMME DES WESTENS -

Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Han­ne­lo­re Kraft hat kei­nen gu­ten Lauf. Dass sie erst nach et­li­chen Ta­gen zu den Über­grif­fen am Köl­ner Haupt­bahn­hof Stel­lung nahm, ist ihr zu Recht übel­ge­nom­men wor­den. Sie hat das in­zwi­schen auch selbst als Feh­ler be­zeich­net. Jetzt hat sie sich im WDR zur Flücht­lings­po­li­tik ge­äu­ßert und ge­sagt, sie sei „froh, dass die Gren­zen erst­mal dicht sind“. Die­ses frei­mü­ti­ge Be­kennt­nis ir­ri­tiert, denn es droht, die raue Wirk­lich­keit für die an den Gren­zen aus­har­ren­den Men­schen aus­zu­blen­den. Die Auf­nah­me­ka­pa­zi­tä­ten, so füg­te die SPDPo­li­ti­ke­rin hin­zu, sei­en er­schöpft ge­we­sen: „Wir wa­ren in den Struk­tu­ren über-

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