Wie­der Ver­letz­te bei Au­to­ren­nen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

Jun­ge Au­to­fah­rer ha­ben sich in Köln ein il­le­ga­les Ren­nen ge­lie­fert.

KÖLN (dpa) Er­neut ist bei ei­nem il­le­ga­len Au­to­ren­nen in Köln ei­ne un­be­tei­lig­te Frau schwer ver­letzt wor­den. Zwei Au­to­fah­rer hät­ten sich ein Ren­nen ge­lie­fert, sag­te ein Po­li­zei­spre­cher. Die 23 und 24 Jah­re al­ten Män­ner sei­en nach Darstel­lung der Er­mitt­ler viel zu schnell ge­fah­ren, hät­ten ein­an­der über­holt und sei­en auf ei­ner mehr­spu­ri­gen Stra­ße im Zick­zack um an­de­re Au­tos her­um ge­rast.

Als ei­ner der bei­den von der Au­to­bahn 1 aus kom­mend an der Ab­fahrt Bock­le­münd mit ei­nem un­be­tei­lig­ten Au­to zu­sam­men­stieß, wur- de die dar­in sit­zen­de 66-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin schwer, aber nicht le­bens­ge­fähr­lich ver­letzt. Der Wa­gen, in dem sie sich be­fand, wur­de ge­gen ei­nen Fah­nen­mast ge­schleu­dert.

Ei­ner der bei­den Män­ner sei be­reits we­gen ei­nes Ge­schwin­dig­keits­ver­sto­ßes mit ei­nem Fahr­ver­bot be­legt wor­den, teilt die Po­li­zei mit. Die Be­am­ten be­schlag­nahm­ten die Füh­rer­schei­ne und die Au­tos der bei­den Ver­däch­ti­gen. Ge­gen sie wer­de we­gen Ge­fähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs er­mit­telt.

In der Ver­gan­gen­heit hat­te es in Köln meh­re­re il­le­ga­le Au­to­ren­nen ge­ge­ben, bei de­nen Un­be­tei­lig­te so­gar töd­lich ver­letzt wur­den: Im Ju­li 2015 ras­te ein 26-Jäh­ri­ger mit mehr als 100 St­un­den­ki­lo­me­tern durch die Köl­ner In­nen­stadt. Er er­fass­te ei­nen 26-jäh­ri­gen Rad­fah­rer, der da­bei so schwer ver­letzt wur­de, dass er starb.

Im April 2015 wur­de ei­ne 19 Jah­re al­te Rad­fah­re­rin töd­lich ver­letzt, als zwei jun­ge Män­ner um die Wet­te fuh­ren. Im März 2015 fuhr ei­ner von zwei Ra­sern mit sei­nem Au­to über ei­ne ro­te Am­pel und ramm­te ein Ta­xi. Ein Fahr­gast dar­in er­lag spä­ter sei­nen schwe­ren Ver­let­zun­gen.

FO­TO: EVERS

Die 13-jäh­ri­ge Char­lot­te ge­hört zu ei­ner Schü­ler­grup­pe aus Kle­ve .

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