Le­go darf On­line­han­del nicht be­nach­tei­li­gen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

BONN/BILLUND (dpa) Der dä­ni­sche Spiel­zeu­g­rie­se Le­go hat auf Druck des Bun­des­kar­tell­am­tes die Be­nach­tei­li­gung von On­line­händ­lern in Deutsch­land ge­stoppt. Le­go ha­be zu­ge­sagt, künf­tig On­li­ne-Händ­lern im Ein­kauf die glei­che Ra­batt­hö­he zu­zu­si­chern wie dem nie­der­ge­las­se­nen Ver­trieb, teil­te das Bun­des­kar­tell­amt mit. Bis­her hät­ten die On­li­ne-Händ­ler viel­fach nied­ri­ge­re Ra­bat­te be­kom­men. Da­mit könn­ten laut Markt­be­ob­ach­tern Preis­sen­kun­gen für Le­go-Pro­duk­te in On­li­nePlatt­for­men mög­lich wer­den. Das dä­ni­sche Un­ter­neh­men er­klär­te, das ak­tua­li­sier­te Ra­batt­sys­tem ent­spre­che den Vor­stel­lun­gen des Bun­des­kar­tell­amts. Es spie­ge­le auch die neu­es­ten Ent­wick­lun­gen im Markt­um­feld des Han­dels wi­der. Die Wett­be­werbs­hü­ter hat­ten schon mehr­fach Mar­ken­her­stel­ler ver­schie­de­ner Bran­chen er­mahnt, den Ver­kauf über das In­ter­net nicht zu be­nach­tei­li­gen.

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