KO­LUM­NE EI­NE FRA­GE DES STILS

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KULTUR -

Küss­chen, Küss­chen?

vor, ob man sich die Hän­de schüt­telt. Üb­ri­gens: Ei­nen kur­zen, ro­bus­ten Hän­de­druck emp­fin­den die meis­ten als an­ge­nehm, wäh­rend der be­rühm­te „to­te Hams­ter“– ei­ne lasch her­über­ge­reich­te Hand – als No-Go gilt. Und: Wenn Ih­nen die Hand ge­reicht wird, er­grei­fen Sie sie! Wenn ei­ne Er­käl­tungs­wel­le gras­siert, kann man das zur Dis­kus­si­on stel­len. Sonst nicht.

Bei Umar­mun­gen – eh nur bei min­des­tens gu­ten Be­kann­ten – gibt es kei­ne Re­geln. Wer nicht si­cher ist, ob er mit dem Ge­gen­über auf Umarm-Le­vel ist, ver­zich­tet. Je hei­ßer der Som­mer­tag, des­to dank­ba­rer wird das Ge­gen­über oh­ne­hin auch ein freund­li­ches Win­ken zur Kennt­nis neh­men. Die bei den Fran­zo­sen so be­lieb­ten Küss­chen sind da ei­ne Al­ter­na­ti­ve. Aber Ach­tung, sie wer­den – even­tu­ell bei de­zen­ter Be­rüh­rung an den Ar­men – nur in die Luft ge­haucht, die Wan­gen dür­fen sich be­rüh­ren. Ob es nun zwei oder drei sind, va­ri­iert so oft, dass Sie sich wohl non­ver­bal ei­ni­gen müs­sen.

FO­TOS: DPA

Die Se­ri­en­hel­den von 1966: Lieu­ten­ant Uhu­ra (Ni­chel­le Ni­chols) und Dr. McCoy (DeFo­rest Kel­ley; oben) so­wie Mr. Spock (Leo­nard Ni­moy) und Cap­tain Kirk (Wil­li­am Shat­ner; un

ten v.l.).

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