Frank­reichs Frem­den­le­gi­on exis­tiert schon seit 1831

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STIMME DES WESTENS -

Man­gel Durch zu we­ni­ge ei­ge­ne Sol­da­ten re­kru­tiert Frank­reich schon seit über 180 Jah­ren Le­gio­nä­re aus rund 150 Län­dern. Deut­sche 7800 Mann um­fasst die „Lé­gi­on étran­gè­re“, dar­un­ter auch 100 Sol­da­ten aus Deutsch­land. Als Deut­scher ei­ner aus­län­di­schen Le­gi­on an­zu­ge­hö­ren, ist le­gal, das Wer­ben für ei­nen frem­den Wehr­dienst straf­bar. Son­der­stel­lung Ob­wohl die Le­gi­on in Struk­tur, Aus­bil­dung und Mis­si­on den an­de­ren fran­zö­si­schen Bo­den­trup­pen gleicht, ge­nie­ße sie in den Au­gen der fran­zö­si­schen Be­völ­ke­rung den­noch die Stel­lung ei­ner Eli­te­trup­pe, so Ge­ne­ral­ma­jor Je­an Mau­rin. Be­stärkt wird die­se Aus­sa­ge durch den groß­zü­gi­gen Ap­plaus am Na­tio­nal­fei­er­tag im Rah­men der Mi­li­tär­pa­ra­de in Paris. Kli­schee Die Le­gi­on be­stün­de aus Räu­bern und Ban­di­ten, sagt man in Au­ba­gne, wo das Haupt­quar­tier der Le­gi­on liegt. Es wer­de seit 2009 ge­nau­er dar­auf ge­ach­tet, wel­che Be­wer­ber ge­eig­net sei­en. Bor­del­le Mi­li­tä­risch or­ga­ni­sier­te Bor­del­le gab es in Frank­reich noch bis 1995. Frau­en, die sich zur Pro­sti­tu­ti­on re­kru­tie­ren lie­ßen, er­hiel­ten die üb­li­chen Fünf-Jah­res-Ver­trä­ge.

FO­TO: MIC

Sol­da­ten vor ei­nem „Pu­ma“, ei­nem Schüt­zen­pan­zer. Es han­delt sich um den mo­derns­ten der Welt.

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