Hub­bel­ra­ther Gol­fer wol­len den Heim­vor­teil nut­zen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT - VON TI­NO HER­MANNS

Die Deut­sche Meis­ter­schaft der Ama­teur­gol­fer fin­det vom 21. bis 24. Ju­li erst­mals an der Ber­gi­schen Land­stra­ße statt.

Seit 1913 wer­den die In­ter­na­tio­na­len Ama­teur­meis­ter­schaf­ten der Gol­fer aus­ge­spielt; sechs Mal konn­ten sich Ak­teu­re des GC Hub­bel­rath den Ti­tel si­chern, aber noch nie wur­den die Ti­tel­kämp­fe in Hub­bel­rath aus­ge­spielt. Das ist er­staun­lich, wa­ren doch die Pro­fis mit den „Ger­man Open“be­reits acht Mal in Hub­bel­rath zu Gast. Mor­gen al­ler­dings gibt es end­lich auch die Pre­mie­re für die Nicht-Pro­fis, dann steht die Meis­ter­schaft 2016 auf dem Hub­bel­ra­ther Ost­platz an.

Und mit dem Heim­vor­teil im Rü­cken ste­hen die Chan­cen gar nicht schlecht, dass ein Düs­sel­dor­fer auf dem Sie­ger­po­dest steht. „Der Ost­platz flößt Re­spekt ein. Wenn man ihn meh­re­re hun­dert Mal ge­spielt hat, spielt er sich nicht mehr so schwer“, sagt Her­ren­trai­ner Ro­land Be­cker vom GC Hub­bel­rath, der sich „nicht wun­dern“wür­de, wenn ein Düs­sel­dor­fer vor­ne lan­det.

Im Feld der 121 Star­ter aus 14 Na­tio­nen ste­hen et­li­che Na­tio­nal­spie­ler, acht Mit­glie­der des GC Hub­bel­rath und Clau­dio Con­sul vom Düs­sel­dor­fer GC. Er hat erst kürz­lich sei­ne Fä­hig­kei­ten auf dem hü­ge­li­gen, en­gen und manch­mal ver­win­kel­ten Ost­platz un­ter Be­weis ge­stellt. Con­sul si­cher­te sich vor kur­zem die Vi­ze-Eu­ro­pa­meis­ter­schaft in der Al­ters­klas­se AK30. Er wird sich ei­ner gro­ßen Kon­kur­renz stel­len müs­sen, das las­sen die Han­di­caps der Teil­neh­mer ver­mu­ten.

Mit ei­ner Spiel­vor­ga­be von plus 1,7 ist Micha­el Harra­di­ne aus der Schweiz der letz­te Spie­ler, der ins Feld rutsch­te. Als ver­meint­lich stärks­ter Gol­fer wird Ma­xi­mi­li­an Bö­gel (GC St. Le­on-Rot) mit Han­di­cap plus 5,2 auf­ge­führt. „Bö­gel ha­be ich in den letz­ten Mo­na­ten als sehr flei­ßig wahr­ge­nom­men. Vi­el­leicht hat er ja et­was vor in Hub­bel­rath“, sagt Be­cker. Ei­gent­lich sei aber der am­tie­ren­de deut­sche Loch­spiel­meis­ter und Hub­bel­ra­ther Ni­co­lai von Del­lings­hau­sen (plus 4,6) dran.

Die bei­den letz­ten Hub­bel­ra­ther Ama­teur-Cham­pi­ons, Max Kief­fer (2009) und Max Rot­luff (2013), wur­den von Be­cker trai­niert und sind in­zwi­schen Golf-Pro­fis. Von Del­lings­hau­sen möch­te im Ok­to­ber ins Pro­fi-La­ger wech­seln. Fehlt al­so nur noch der Sieg bei den jet­zi­gen Meis­ter­schaf­ten, um in Kief­fers und Rott­luffs Fuß­stap­fen zu tre­ten.

Ei­ne be­son­de­re Vor­be­rei­tung war beim Heim­spiel für die Hub­bel­ra­ther von Del­lings­hau­sen, Max Meh­les, Con­stan­tin El­ler, Max Her­ter, Lu­is Obiols, Ju­li­an Bau­meis­ter, We­ber und Ni­k­las Ja­ko­bi je­den­falls nicht nö­tig. Wett­kampf­pra­xis hol­ten sie sich beim Spiel­tag der Deut­schen Golf Li­ga am Sonn­tag in Frank­furt. „Da ha­be ich sie zwei Ta­ge lang ge­se­hen. Mit dem ei­nen oder an­de­ren ha­be ich mich noch­mal ver­ab­re­det und we­ni­ges kor­ri­giert“, sagt Be­cker. Die Pre­mie­re kann al­so star­ten.

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