Ra­ben – die wah­ren Schmutz­fin­ken

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER STADTPOST -

Be­vor Sie sich nun über Müll an den Rhein­strän­den är­gern und auf rück­sichts­lo­se Zeit­ge­nos­sen schimp­fen, ein Rat: Tun Sie es nicht, denn Sie ha­ben die Fal­schen im Vi­sier. Wir müs­sen näm­lich an­er­ken­nen, dass die Kam­pa­gne ge­gen Schmutz­fin­ken, bei der un­se­re Re­dak­ti­on ganz vor­ne da­bei war, wirk­lich Er­folg hat­te. In­zwi­schen ste­hen dort Dut­zen­de Müll­ei­mer, und die frü­her üb­li­chen üb­len Ab­fall­hau­fen im Gras sind größ­ten­teils pas­sé. Aber zwei Din­ge fal­len auf: Wirk­lich ge­nutzt wer­den nur die Ton­nen na­he der We­ge zu den Park­plät­zen. Und weil sie über­quel­len oder pral­le Ab­fall­sä­cke da­ne­ben ge­stellt wer­den, ist der das gan­ze Zeug spä­tes­tens am nächs­ten Mor­gen wild ver­streut.

Wer so was macht? Ganz ein­fach: Ra­ben. Die­se schlau­en Vö­gel ha­ben ge­lernt, Ton­nen und Sä­cke zu öff­nen und her­aus­zu­ho­len, was sie ger­ne weg schna­bu­lie­ren oder als gu­te Ra­ben­el­tern ih­ren Jun­gen brin­gen. Je­den­falls le­ben sie präch­tig da­von - und sind dank der Res­te rest­los zu­frie­den. ho-

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