Ein­bre­cher zie­hen von Haus zu Haus

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

In Kai­sers­werth und Has­sels häuf­ten sich vo­ri­ge Wo­che die Ta­ten,

(sg) 44 Tat­or­te zeigt das Ein­bruchs­ra­dar für die ver­gan­ge­ne Wo­che, doch ge­mel­det wur­den der Po­li­zei so­gar 49. In Kai­sers­werth wa­ren an der glei­chen Adres­se drei Ta­ten be­gan­gen wor­den, in Has­sels such­ten Ein­bre­cher gleich vier Mal die­sel­be Nach­bar­schaft heim.

Mehr als die Hälf­te der Ein­brü­che schei­ter­ten an Si­cher­heits­vor­keh­run­gen oder dar­an, dass Tä­ter ge­stört wur­den. Auch dar­aus er­klärt sich die Häu­fung an be­stimm­ten Stra­ßen­zü­gen: die ge­schei­ter­ten Tä­ter zie­hen so lan­ge wei­ter, bis sie Er­folg ha­ben. In der Re­gel wer­den Ein­bruchs­ver­su­che nach drei Mi­nu­ten ab­ge­bro­chen. Je deut­li­cher Si­che­run­gen von au­ßen er­kenn­bar sind, des­to hö­her ist auch die Chan­ce, dass der Tä­ter so­fort wei­ter­zieht.

Ge­ra­de in der hei­ßen Jah­res­zeit warnt die Po­li­zei vor al­lem aber da­vor, Fens­ter und Bal­kon- oder Ter­ras­sen­tü­ren un­be­auf­sich­tigt of­fen ste­hen oder auch nur auf Kipp zu las­sen – das ver­ste­hen die Tä­ter als Ein­la­dung.

Seit April ver­öf­fent­licht die NRWPo­li­zei wö­chent­lich die Ein­bruchs­zah­len samt Stadt­kar­te und will so die Bür­ger mehr für das The­ma sen­si­bi­li­sie­ren. Die Fall­zah­len stei­gen in Düsseldorf seit ei­ni­gen Jah­ren mas­siv an.

An­ger­mund

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