Hier kann man sich auf dem Fest­platz gru­seln

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER RHEINKIRMES -

Vier Gru­selat­t­rak­tio­nen gibt es über den Platz ver­teilt.

Da­e­mo­ni­um Was Die größ­te Geis­ter­bahn auf Rei­sen ge­hört zu den Dau­er­gäs­ten der Rh­ein­kir­mes – und das zu Recht. Sie bie­tet auch für nicht­zah­len­de Gäs­te ei­ne tol­le Show. Nicht nur die ins­ge­samt 36 Me­ter brei­te Spuk­schlos­sFas­sa­de mit dem sich dre­hen­den Rie­sen-Schwert und dem mit Kunst­blut ge­füll­ten Brun­nen macht viel her, son­dern auch die Er­schre­cker vor dem Ein­gang, al­len vor­an das Mons­ter mit der Spin­nen-An­gel, das vor­bei­ge­hen­de Pas­san­ten er­schreckt. Wie Das Da­e­mo­ni­um ist ei­ne klas­si­sche Geis­ter­bahn mit al­ler­lei Gru­sel­ge­stal­ten, Fol­ter­knech­ten, tan­zen­den Ske­let­ten und Geis­tern, al­ler­dings mit dem nied­rigs­ten Hor­ror­fak­tor der Kir­mes-Gru­sel-At­trak­tio­nen – was die Geis­ter­bahn an­de­rer­seits ver­gleichs­wei­se fa­mi­li­en­freund­lich macht. Wo Di­rekt ne­ben der Rh­ein­knie­brü­cke, zwi­schen Wil­der Maus und Rie­sen­rad. Kos­ten Fünf Eu­ro En­coun­ter Was In der sie­ben Mi­nu­ten lan­gen au­to­ma­ti­schen Hor­ror­show, die erst­mals in Düsseldorf zu er­le­ben ist, blei­ben die bis zu 80 Zu­schau­er auf ih­ren Sit­zen – weil sie mit ei­nem Hal­te­bü­gel fest­ge­macht wer­den. Wäh­rend die hy­drau­li­schen Pup­pen ih­re Gru­sel-Ge­schich­te er­zäh­len und schließ­lich ein Mons­ter durch den dunk­len Raum schleicht, gibt es di­ver­se Licht- und To­n­ef­fek­te und da­zu be­son­de­re Gim­micks in je­dem Sitz; da tippt ei­nem das Mons­ter zum Bei­spiel plötz­lich in den Rü­cken. Wie Das Kon­zept ist wirk­lich ei­ne Neu­heit – und macht viel Spaß. Vor al­lem die Tricks in den Sit­zen sor­gen für Schrei-Mo­men­te. Ein­zi­ges Man­ko bei un­se­rem Test: Der Ton war ver­dammt laut ein­ge­stellt. Wo In der Nä­he der Ach­ter­bahn „Höl­len­blitz“. Kos­ten Fünf Eu­ro Geis­ter­stadt Was Die­se Geis­ter­bahn aus den 1960er Jah­re wur­de von der Düs­sel­dor­fer Schau­stel­ler­fa­mi­lie Fel­ler­hoff vor ei­ni­gen Jah­ren ge­ne­ral­über­holt. In je­dem Jahr kom­men seit­dem wei­te­re düs­te­re Fi­gu­ren an der Fas­sa­de hin­zu, die teil­wei­se so­gar aus den USA nach Deutsch­land ver­schifft wer­den. Oft gibt es auch mensch­li­che Er­schre­cker – un­ter an­de­rem im kom­plett dunk­len letz­ten Raum – die mor­gens höchst­per­sön­lich von der Ehe­frau des Ei­gen­tü­mers mü­he­voll ge­schminkt wer­den. Bringt ga­ran­tiert je­den zum Schrei­en. Wie Ei­ne schö­ne und sehr bö­se Geis­ter­bahn mit gu­ter Dra­ma­tur­gie und Gän­se­haut-Ga­ran­tie. Man ist froh, wenn die Fahrt end­lich vor­bei ist – und das ist in die­sem Ge­wer­be schließ­lich ein gu­tes Zei­chen. Wo In der Nä­he des Haupt­ein­gangs an der Ober­kas­se­ler Brü­cke in dem Gang, der wei­ter vom Rhein ent­fernt ist. Liegt auf der rech­ten Sei­te. Kos­ten Vier Eu­ro Hor­ror-La­za­rett Was Ei­ne Neu­heit in die­sem Jahr ist das grü­ne Spuk­schloss mit dem so fröh­li­chen wie ver­un­stal­te­ten Er­schre­cker vor der Tür. Es han­delt sich beim „Hor­ror-La­za­rett“nicht um ei­ne Geis­ter­bahn, son­dern um ein Lauf­ge­schäft, in dem man durch acht Räu­me geht. Dort stößt man auf blut­über­ström­te Pa­ti­en­ten, ir­re Ärz­te und al­ler­lei ver­form­te, halb­men­sch­li­che Ku­rio­si­tä­ten. Man­che be­we­gen sich – plötz­lich. Wie Es ist noch mal ein an­de­res Ge­fühl, wenn man selbst ent­schei­den muss, ei­nen un­an­ge­neh­men Raum zu be­tre­ten – das ver­schafft ein Gru­sel­ge­fühl. Ob man die­ses Spuk­haus mag, ist an­sons­ten Ge­schmack­sa­che: Vie­le Fi­gu­ren sind ziem­lich eke­lig und ab­sto­ßend und ent­spre­chen nicht dem klas­si­schen Stil von Geis­ter­bah­nen. Wo Ge­gen­über der Al­pi­na-Bahn. Kos­ten 3,50 Eu­ro (arl/lai)

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