Be­trugs­an­kla­ge we­gen Kre­dit­kar­ten-Miss­brauchs

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT -

(wuk) Rund 1500 Eu­ro Scha­den hat ein Mit­ar­bei­ter ei­ner Tank­stel­le in He­erdt durch den Miss­brauch von drei Kun­den-Kre­dit­kar­ten an­ge­rich­tet. So lau­tet die Dieb­stahlsund Be­trugs-An­kla­ge ge­gen den 24Jäh­ri­gen, über die ges­tern das Amts­ge­richt ver­han­deln woll­te. Doch die An­kla­ge­bank blieb leer, das Ge­richt war­te­te ver­geb­lich. Auf An­trag der Staats­an­wäl­tin wird der 24-Jäh­ri­ge jetzt per Haft­be­fehl ge­sucht. Der Pro­zess wird neu an­ge­setzt, so­bald der An­ge­klag­te ge­fasst wur­de.

Rund sechs Wo­chen lang soll der An­ge­klag­te An­fang 2015 als Aus­hil­fe bei je­ner Tank­stel­le ge­ar­bei­tet ha­ben. In die­ser Zeit hat­ten laut An­kla­ge drei Kun­den ih­re Kre­dit­kar­ten dort lie­gen­ge­las­sen. Die­se Kar­ten wur­den auf dem Tre­sen ver­wahrt für den Fall, dass die Be­sit­zer zu­rück­kä­men. In der Zwi­schen­zeit soll aber der Aus­hilfs-Kas­sie­rer die Kar­ten eif­rig für ei­ge­ne Zwe­cke miss­braucht ha­ben – teils, um Zi­ga­ret­ten aus dem Sor­ti­ment der Tank­stel­le zu be­zah­len. Da­bei soll er die Kas­sen­be­le­ge ei­gen­hän­dig ab­ge­zeich­net ha­ben, um den Ein­druck zu er­we­cken, die Kar­ten-Be­sit­zer hät­ten die Wa­re ge­kauft. Teils soll er die frem­den Kar­ten aber auch nach Fei­er­abend in an­de­ren Ge­schäf­ten ge­nutzt ha­ben. Die An­kla­ge lis­tet ins­ge­samt 21 Fäl­le auf. Laut Vor­stra­fen­lis­te war er vor­her schon mehr­fach mit der Jus­tiz in Kon­flikt ge­ra­ten, nicht aber we­gen Dieb­stäh­len oder Be­trü­ge­rei­en.

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