CDU wer­tet den Stär­kungs­pakt III als „Lex Mül­heim“

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DÜS­SEL­DORF (hüw) Das von der rot­grü­nen Lan­des­re­gie­rung ge­plan­te drit­te Hilfs­pa­ket („Stär­kungs­pakt“) für fi­nanz­schwa­che Kom­mu­nen ist nach Ein­schät­zung der Uni­on ei­ne „Lex Mül­heim“. Ge­meint ist ein Ge­setz zu­guns­ten der Ruhr­ge­biets­stadt Mül­heim, de­ren pro­mi­nen­tes­te Ver­tre­te­rin NRW-Re­gie­rungs­che­fin Han­ne­lo­re Kraft (SPD) ist. Zur Be­grün­dung hieß es, die Be­din­gun­gen zur Teil­nah­me sei­en „auf Mül­heim an der Ruhr ge­münzt“. Nur vier wei­te­re Kom­mu­nen – Als­dorf, La­er, Lü­nen und Hei­li­gen­haus – kä­men eben­falls in­fra­ge. Von 2017 bis 2022 könn­ten die­se fünf Städ­te und Ge­mein­den mit ins­ge­samt ei­ner Mil­li­ar­de Eu­ro rech­nen. Das sei un­ver­hält­nis­mä­ßig üp­pig. Das NRW-In­nen­mi­nis­te­ri­um wies die Ein­schät­zung zu­rück. Noch ha­be kei­ne Kom­mu­ne die Teil­nah­me be­an­tra­gen kön­nen, da das ent­spre­chen­de Städ­te­pakt-Ge­setz noch gar nicht ver­ab­schie­det sei. Der An­trag muss bis En­de Ja­nu­ar 2017 ein­ge­reicht wor­den sein.

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