Frau­en­uni­on lehnt Schwe­sigs Fa­mi­li­en­geld ab

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

BER­LIN (qua) Das von Fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin Schwe­sig ge­plan­te Fa­mi­li­en­geld für Teil­zeit ar­bei­ten­de El­tern von 300 Eu­ro pro Kind und Mo­nat stößt bei der Frau­en­uni­on auf Wi­der­stand. „Das Kon­zept des Fa­mi­li­en­gel­des ist un­aus­ge­go­ren. Was Mi­nis­te­rin Schwe­sig plant, ist ein ziel­lo­ses Aus­schüt­ten von Geld“, sag­te die Vor­sit­zen­de An­net­te Wid­man­nMauz un­se­rer Re­dak­ti­on. Mit die­sen Mit­teln kön­ne man an an­de­rer Stel­le mehr er­rei­chen. „Ich hal­te es zu­dem für pro­ble­ma­tisch, ei­nen staat­lich be­stimm­ten St­un­den­um­fang vor­zu­ge­ben, wie viel bei­de El­tern­tei­le ar­bei­ten sol­len, da­mit sie vom Fa­mi­li­en­geld pro­fi­tie­ren.“Der Vor­schlag kon­ter­ka­rie­re die Fa­mi­li­en­po­li­tik der ver­gan­ge­nen Jah­re, in de­nen in In­fra­struk­tur für Fa­mi­li­en und mit dem El­tern­geld Plus in den Wie­der­ein­stieg in den Be­ruf in­ves­tiert wor­den sei, kri­ti­sier­te Wid­mann-Mauz. Die Frau­en­uni­ons­vor­sit­zen­de for­der­te statt­des­sen, dass der im Ko­ali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bar­te Rechts­an­spruch auf ei­ne be­fris­te­te Teil­zeit um­ge­setzt wer­de.

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