Achen­bachs Ehe­frau ver­liert er­neut Pro­zess

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KULTUR -

DÜS­SEL­DORF (dpa) Die Ehe­frau des in­haf­tier­ten Düs­sel­dor­fer Kunst­be­ra­ters Hel­ge Achen­bach hat ih­ren Rechts­streit ge­gen die Al­di-Fa­mi­lie auch in zwei­ter In­stanz ver­lo­ren. Die Er­ben von Bert­hold Al­brecht müs­sen ihr ein ge­pfän­de­tes Kunst­werk von Gün­ther Ue­cker nicht zu­rück­ge­ben. Die Pfän­dung des auf 520.000 Eu­ro ge­schätz­ten Werks war zu­läs­sig, ent­schied ges­tern das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf in der Be­ru­fung (Az.: I-11 U 32/15). Da­mit wies das Ge­richt die Be­ru­fungs­kla­ge von Do­ro­thee Achen­bach ab. Sie ha­be das Ge­richt nicht da­von über­zeu­gen kön­nen, dass sie die Ei­gen­tü­me­rin sei und nicht ihr Mann, er­klär­te ein Ge­richts­spre­cher. Do­ro­thee Achen­bach will das Kunst­werk ih­rem Ehe­mann vor vier Jah­ren ab­ge­kauft ha­ben. Doch das be­zwei­feln die Rich­ter an­ge­sichts der Kauf­um­stän­de und wi­der­sprüch­li­cher Zeu­gen­aus­sa­gen.

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