Ko­ope­ra­ti­on für Frau­en bis 2018 ver­län­gert

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT -

(RP) Die Stadt Düs­sel­dorf, der Kreis Mett­mann und das Kom­pe­tenz­zen­trum Frau und Be­ruf wol­len wei­ter eng ko­ope­rie­ren, um die be­ruf­li­che Gleich­stel­lung von Frau­en und Män­nern zu för­dern. Die Vereinbarung mit dem „Kom­pe­tenz­zen­trum Frau und Be­ruf Düs­sel­dorf und Kreis Mett­mann“sei bis Au­gust 2018 ver­län­gert wor­den, be­rich­te­te die Ver­wal­tung. Der An­teil er­werbs­tä­ti­ger Frau­en soll er­höht, klei­ne und mitt­le­re Un­ter­neh­men sol­len bei ei­ner zu­kunfts­ori­en­tier­ten Ent­wick­lung un­ter­stützt wer­den.

Das Kom­pe­tenz­zen­trum hat­te 2012 sei­ne Ar­beit auf­ge­nom­men. Seit­dem wur­den vie­le Ver­an­stal­tun­gen or­ga­ni­siert, wie ei­ne „Vir­tu­el­le Mes­se be­ruf­li­che Wei­ter­bil­dung und Wie­der­ein­stieg“, das Frau­en­Wirt­schafts­fo­rum oder ei­ne Sprech­stun­de für Un­ter­neh­men zur Ver­ein­bar­keit von Fa­mi­lie und Be­ruf. Man wol­le die er­folg­rei­che Zu­sam­men­ar­beit fort­füh­ren, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Thomas Gei­sel. „Im be­ruf­li­chen All­tag vie­ler Frau­en sind die Hür­den oft noch sehr hoch, es ist im­mer noch ei­ne gro­ße or­ga­ni­sa­to­ri­sche Her­aus­for­de­rung, Fa­mi­lie und Be­ruf un­ter ei­nen Hut zu brin­gen. Wir kön­nen es uns aber nicht leis­ten, 50 Pro­zent des Ar­beits­kräf­te­po­ten­zi­als nicht op­ti­mal zu he­ben.“Der Mett­man­ner Land­rat Thomas Hen­de­le füg­te hin­zu, dem Kom­pe­tenz­zen­trum sei es ge­lun­gen, die An­ge­bo­te zu bün­deln und mit den Part­nern neue We­ge für ei­ne frau­en- und fa­mi­li­en­freund­li­che­re Ar­beits­welt ein­zu­schla­gen. Die Ge­schäfts­füh­re­rin der Zu­kunfts­werk­statt kün­dig­te an, man wol­le mehr klei­nen und mitt­le­ren Un­ter­neh­men hel­fen, es Frau­en ein­fa­cher zu ma­chen, fa­mi­liä­re Ver­pflich­tun­gen und Kar­rie­re mit­ein­an­der ver­ein­ba­ren zu kön­nen. „Im Ve­rän­de­rungs­pro­zess ste­hen wir den Un­ter­neh­men als hilf­rei­che, un­kom­pli­zier­te und part­ner­schaft­li­che Be­glei­te­rin­nen zur Ver­fü­gung“, so Die­de­rich.

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