Der schlimms­te Tag

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT -

(RP) Ha­ben Sie ges­tern Ih­ren Bus ver­passt oder ei­nen Straf­zet­tel be­kom­men? Dann trös­ten Sie sich mit der Ge­schich­te ei­nes Mühl­hei­mers, der ei­nen wirk­lich schlim­men Tag in Düs­sel­dorf ver­brach­te. Und die Face­book-Ge­mein­de auf der Sei­te „Nett-Werk Düs­sel­dorf“dar­an teil­ha­ben ließ. Mit den Wor­ten „Nicht mein Tag“be­ginnt sein Bei­trag, in dem er un­ter an­de­rem auf­zählt: „Au­to ste­hen ge­blie­ben mit­ten vor der Rhein­ter­ras­se“und „ADAC (tat­säch­lich sehr freund­lich und hilfs­be­reit) wech­selt für 135 Eu­ro die Bat­te­rie und da­nach stellt sich zu­sätz­lich her­aus, dass die Licht­ma­schi­ne de­fekt ist“. Dann reißt sich der Schrei­ber die Ho­se an ei­ner Bu­de auf, als er dem Hel­fer et­was zu trin­ken holt und muss – nun leich­ter be­klei­det – zwei St­un­den auf den Ab­schlepp­dienst war­ten. „Ich spü­re die Bli­cke der Leu­te, die sich fra­gen, ob dies wohl ei­ne se­xu­el­le Be­läs­ti­gung ist oder nicht“, schreibt er. Und: „Ich läch­le ein­fach dau­er­haft.“Auf Face­book gab es vie­le Kom­men­ta­re – und reich­lich Trost.

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