Grü­ne war­nen: Flücht­lings-Ba­bys ohne Vor­sor­ge

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

BERLIN (may-) Die Grü­nen ha­ben an die Be­hör­den ap­pel­liert, den El­tern hier ge­bo­re­ner Flücht­lings-Ba­bys zü­gig Ge­burts­ur­kun­den aus­zu­hän­di­gen, weil sie sonst die wich­ti­gen Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen ver­säum­ten. „Je­des in Deutsch­land ge­bo­re­ne Kind muss ei­ne Ge­burts­ur­kun­de er­hal­ten, und zwar un­ver­züg­lich – al­les an­de­re läuft dem Kin­des­wohl zu­wi­der“, sag­te Grü­nen-Mi­gra­ti­ons­ex­per­te Vol­ker Beck un­se­rer Re­dak­ti­on. Die Bun­des­re­gie­rung be­stä­tig­te in ei­ner Ant­wort auf ei­ne An­fra­ge der Grü­nen, dass es „in Ein­zel­fäl­len zu Ver­zö­ge­run­gen bei der Beur­kun­dung der Ge­burt ei­nes aus­län­di­schen Kin­des ge­kom­men ist, weil die Iden­ti­tät der El­tern nicht durch ge­eig­ne­te Do­ku­men­te nach­ge­wie­sen wur­de“. Sie ver­wies je­doch zu­gleich dar­auf, dass auch bei feh­len­den Nach­wei­sen ei­ne Ge­burt be­ur­kun­det und den El­tern ein be­glau­big­ter Re­gis­ter­aus­druck aus­ge­stellt wer­den kön­ne, der für den Be­zug öf­fent­li­cher Leis­tun­gen aus­rei­che.

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