Neuss trau­ert um Her­mann Jo­sef Wer­hahn

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

NEUSS (lue-) Die Neus­ser Un­ter­neh­mer­fa­mi­lie Wer­hahn trau­ert um ih­ren Se­ni­or: Im Al­ter von 93 Jah­ren starb am Mitt­woch­abend der Kauf­mann Her­mann Jo­sef Wer­hahn, der vie­le Jah­re un­ter an­de­rem in Auf­sichts­gre­mi­en der RWE saß und ei­ner brei­ten Öf­fent­lich­keit be­kannt wur­de, als er Li­bet, die jüngs­te Toch­ter des da­ma­li­gen Bun­des­kanz­lers Kon­rad Ade­nau­er, hei­ra­te­te. 66 Jah­re ist das her.

Her­mann Jo­sef Wer­hahn wur­de am 7. April 1923 in die Neus­ser Un­ter­neh­mer­fa­mi­lie ge­bo­ren, die mit ih­rer Wer­hahn KG zu den gro­ßen Fa­mi­li­en­kon­zer­nen in Deutsch­land zählt und so­eben ihr 175-jäh­ri­ges Be­ste­hen fei­er­te. Doch Her­mann Jo­sef Wer­hahn en­ga­gier­te sich we­ni­ger im Wer­hahn-Ma­nage­ment, son­dern er be­zeich­ne­te sich viel- mehr gern als „ge­lern­ter Auf­sichts­rat“.

So saß er wie sein Va­ter Wil­helm in den Auf­sichts­gre­mi­en der RWE, aber auch von Braue­rei­en und Berg­wer­ken, Ban­ken und Ma­schi­nen­fa­bri­ken, den Hoesch-Stahl­wer­ken und der Rhein­land-Ver­si­che­rung. Bis ins ho­he Al­ter warb Wer­hahn für den von Ru­dolf Schul­ten in Jü­lich kon­stru­ier­ten Ku­gel­hau­fen­re­ak­tor.

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