Mak­ler schei­tern vor dem Ver­fas­sungs­ge­richt

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

KARLS­RU­HE (dpa) Wenn ein Ver­mie­ter ei­nen Mak­ler ein­schal­tet, muss er ihn auch be­zah­len. Die­se seit Ju­ni 2015 gel­ten­de Re­ge­lung ver­stößt nicht ge­gen das Grund­ge­setz, ent­schied der Ers­te Se­nat des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts (1 BvR 1015/ 15). Die Ver­fas­sungs­be­schwer­den von zwei Im­mo­bi­li­en­mak­lern wur­den als un­be­grün­det ver­wor­fen. Der Deut­sche Mie­ter­bund be­grüß­te die Ent­schei­dung. Die Be­rufs­or­ga­ni­sa­ti­on der Mak­ler, IVD, be­dau­er­te sie. Nach der Neu­re­ge­lung kön­nen Ver­mie­ter die Mak­ler­cour­ta­ge nicht mehr ein­fach auf ih­re neu­en Mie­ter ab­wäl­zen. Aus Sicht der Karls­ru­her Rich­ter gibt es gu­te Grün­de für die Re­form im ver­gan­ge­nen Jahr: Der Ge­setz­ge­ber brin­ge die sich ge­gen­über­ste­hen­den In­ter­es­sen von Woh­nungs­su­chen­den und Woh­nungs­ver­mitt­lern in ei­nen Aus­gleich, be­grün­de­te das Ge­richt sei­ne Ent­schei­dung.

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