Süß und er­fri­schend

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KULTUR -

Sie ge­hö­ren zum Som­mer da­zu und sind ka­lo­ri­en­ar­me Was­ser­spen­der: Me­lo­nen. All­ge­mein un­ter­schei­det man zwi­schen zwei Sor­ten, Was­ser- und Zu­cker­me­lo­nen.

Was­ser­me­lo­nen schme­cken sehr süß, ha­ben aber nur 40 Ka­lo­ri­en pro 100 Gramm. Ih­re vie­len brau­nen Ker­ne emp­fin­den zwar man­che als stö­rend, sie kön­nen aber be­den­ken­los mit­ge­ges­sen wer­den Bei den Zu­cker­me­lo­nen sind die gelb­flei­schi­ge Ho­nig- und die Ga­li­a­me­lo­ne am be­kann­tes­ten: Sie ent­hal­ten viel Ca­ro­ti­no­id Ly­ko­pin, das auch in To­ma­ten steckt. Ihm wird ei­ne krebs­hem­men­de Wir­kung zu­ge­schrie­ben.

Mit ein paar Tricks lässt sich beim Ein­kauf der Rei­fe­grad fest­stel­len. Ei­ne rei­fe Was­ser­me­lo­ne klingt auf­grund des Was­ser­ge- halts tief und dumpf, wenn man mit dem Fin­ger­knö­chel ge­gen die Scha­le klopft. Im Ver­gleich zu gleich gro­ßen un­rei­fen sind rei­fe Me­lo­nen zu­dem schwe­rer. Bei un­rei­fen Früch­ten ist der Ton hohl und lei­se. Auch wenn Me­lo­nen zu Hau­se noch nach­rei­fen, ha­ben die be­reits auf dem Feld aus­ge­reif­ten Me­lo­nen das in­ten­sivs­te Aro­ma. Rei­fe Ho­nig- oder Ga­li­a­me­lo­nen sind an ih­rem leicht süß­li­chen Ge­ruch zu er­ken­nen. Das Sti­e­len­de ist au­ßer­dem nicht hart, son­dern gibt bei leich­tem Fin­ger­druck nach. An ei­nem bräun­li­chen oder so­gar feuch­ten Stiel­an­satz lässt sich je­doch ei­ne über­rei­fe Frucht er­ken­nen.

Wenn die Me­lo­ne noch un­reif ge­ges­sen wird, kann sie ab­füh­rend wir­ken. dpa

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