Am Wo­che­n­en­de dro­hen Ge­wit­ter und Stark­re­gen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

ESSEN (dpa) Nach der Hit­ze könn­te NRW ein Un­wet­ter-Wo­che­n­en­de mit Ge­wit­ter, Stark­re­gen, Ha­gel und Sturm­bö­en be­vor­ste­hen. Heu­te er­war­ten die Wet­ter­for­scher Ge­wit­ter, die sich in der schwül­war­men Luft bil­den. „Wo ge­nau, ist im­mer sehr schwer zu be­stim­men“, sag­te ei­ne Me­teo­ro­lo­gin des Deut­schen Wet­ter­diens­tes. Es wer­de heu­te zwi­schen 23 und 27 Grad warm. In der Nacht zum Sonn­tag sol­len die Schau­er all­mäh­lich nach­las­sen. Tags­über lie­gen die er­war­te­ten Höchst­wer­te dann zwi­schen 26 und 29 Grad, im Berg­land et­was dar­un­ter.

Un­wet­ter­ar­ti­ger Stark­re­gen hat­te am Don­ners­tag­abend nach ei­nem hei­ßen Som­mer­tag vor al­lem Me­cher­nich in der Ei­fel ge­trof­fen: Dort flu­te­te der Re­gen Stra­ßen und Kel­ler. Ein­zel­ne Stra­ßen­zü­ge hat­ten bis zu 1,5 Me­ter tief un­ter Was­ser ge­stan­den. Mit ins­ge­samt 370 Ein­satz­kräf­ten wa­ren die Feu­er­wehr, das Tech­ni­sche Hilfs­werk und der Ret­tungs­dienst vor Ort. Die Lis­te der No­t­ru­fe, die in­ner­halb von vier St­un­den ein­gin­gen und die die Feu­er­wehr nach Prio­ri­tät ab­ar­bei­te­te, um­fass­te mehr als 450 Ein­satz­stel­len. Wie die Feu­er­wehr be­rich­te­te, hat­te es mehr als ei­ne St­un­de lang hef­tig ge­reg­net, so dass klei­ne­re Bach­läu­fe an­schwol­len und man­cher­orts über die Ufer tra­ten. Wohn­häu­ser und La­den­lo­ka­le lie­fen voll Was­ser. Auch im Kel­ler ei­nes Kran­ken­hau­ses ge­be es ei­nen Was­ser­scha­den, der die Pa­ti­en­ten­ver­sor­gung aber nicht be­ein­träch­ti­ge, sag­te der Feu­er­wehr­spre­cher. Ver­mut­lich als Fol­ge des Un­wet­ters stürz­te in ei­nem Orts­teil von Me­cher­nich auf der Bun­des­stra­ße 266 ein Baum auf ein Fahr­zeug. Ein In­sas­se wur­de da­bei ein­ge­klemmt und schwer ver­letzt. Er muss­te mit Spe­zi­al­werk­zeu­gen aus dem Wa­gen be­freit wer­den.

„Es hat so hef­tig ge­reg­net, dass Bach­läu­fe an­schwol­len und über die

Ufer tra­ten“

Feu­er­wehr­spre­cher

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