Por­tu­gie­se Fa­vo­rit nach Pro­be­wahl für UN-Chef

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

NEWYORK (dpa) Der frü­he­re Chef des UN-Flücht­lings­hilfs­werks, der Por­tu­gie­se An­to­nio Gu­ter­res, hat of­fen­bar gu­te Chan­cen auf den Pos­ten des UN-Ge­ne­ral­se­kre­tärs. Er ha­be bei ei­ner ers­ten ge­hei­men Test­wahl im UN-Si­cher­heits­rat die meis­ten po­si­ti­ven Stim­men be­kom­men, hieß es aus Di­plo­ma­ten­krei­sen. Auf dem zwei­ten Platz lan­de­te der frü­he­re slo­we­ni­sche Prä­si­dent Da­ni­lo Turk, da­hin­ter die Unesco-Che­fin Iri­na Bo­ko­wa. Ins­ge­samt be­wer­ben sich bis­lang sechs Frau­en und sechs Män­ner um die Nach­fol­ge des UNGe­ne­ral­se­kre­tärs Ban Ki Moon, des­sen Amts­zeit En­de des Jah­res aus­läuft. Ei­gent­lich soll je­mand aus Ost­eu­ro­pa den Pos­ten be­kom­men. Waf­fen soll­ten kom­men­den Mo­nat bei der ira­ki­schen Ar­mee sein, kün­dig­te Prä­si­dent François Hol­lan­de ges­tern an. Der IS ha­be sich zu dem An­schlag von Niz­za mit 84 To­des­op­fern be­kannt, so Hol­lan­de. „Und es gibt kei­nen Zwei­fel, dass der Mör­der sich bei die­ser Pro­pa­gan­da in­spi­riert hat­te.“

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