Die Ge­schich­te der Na­to-Part­ner

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

Or­ga­ni­sa­ti­on Die North At­lan­tic Trea­ty Or­ga­niza­t­i­on, kurz Na­to, ist ei­ne in­ter­na­tio­na­le Ver­ei­ni­gung aus 28 eu­ro­päi­schen und nord­ame­ri­ka­ni­schen Mit­glied­staa­ten. Ge­grün­det wur­de sie am 4. April 1949. Sitz ist Brüs­sel. Funk­ti­on Auf­ga­be der Na­to ist es, den Nord­at­lan­tik­ver­trag um­zu­set­zen. Des­sen wich­tigs­te Be­din­gung ist der ge­gen­sei­ti­ge Schutz al­ler Na­to-Part­ner bei mi­li­tä­ri­scher Be­dro­hung. Ein An­griff auf ein Na­toLand ist als An­griff auf al­le Na­toStaa­ten, als Bünd­nis­fall, zu ver­ste­hen. Die­sen gab es in der Ge­schich­te erst ein­mal: nach den An­schlä­gen vom 11. Sep­tem­ber 2001. Tür­kei Im Jahr 1952 trat die Tür­kei der Or­ga­ni­sa­ti­on bei. Wäh­rend des sy­ri­schen Bür­ger­kriegs 2012 kam es zu Ra­ke­ten­ein­schlä­gen von Sy­ri­en aus auf tür­ki­schem Staats­ge­biet. Dar­auf­hin be­schloss der Na­to-Rat, zum Schutz der Tür­kei Ab­wehr­ra­ke­ten in die Nä­he der tür­kisch-sy­ri­schen Gren­ze zu ver­le­gen.

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