Deut­sche Bahn ver­liert wei­ter im Fern­ver­kehr

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

BERLIN (RP) Die Deut­sche Bahn fin­det auch 2016 nicht aus der Kri­se. Wie der „Spie­gel“un­ter Be­ru­fung auf Kon­zern­krei­se be­rich­tet, geht die Stra­te­gie des Kon­zerns, mit Bil­lig­ti­ckets die Aus­las­tung der ICE und ICs zu er­hö­hen und da­durch das Er­geb­nis zu ver­bes­sern, nicht auf. Dem­nach konn­te die Bahn im ers­ten Quar­tal zwar den Um­satz im Fern­ver­kehr um 13 auf 931 Mil­lio­nen Eu­ro stei­gern. Der Wert liegt aber rund 25 Mil­lio­nen Eu­ro un­ter Plan. Zu­dem sank das Er­geb­nis vor Zin­sen und Steu­ern deut­lich. Der ope­ra­ti­ve Ver­lust lag bei 33 Mil­lio­nen Eu­ro – fast sechs­mal so viel wie 2015. Die­se dra­ma­ti­sche Ent­wick­lung be­stä­tigt in­ter­ne Kri­ti­ker des Bil­lig­kur­ses von Kon­zern­chef Rü­di­ger Gru­be.

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