Aks­oy hat im Sturm die Qu­al der Wahl

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT -

(lonn) Auch in Kre­feld hieß es für die Stür­mer von Fortu­nas Zweit­ver­tre­tung nach 45 Mi­nu­ten: Schicht­wech­sel. Wie schon in den bis­he­ri­gen Test­spie­len teil­te sich die Of­fen­si­vab­tei­lung des Fuß­ball-Re­gio­nal­li­gis­ten auch in der Par­tie ge­gen den Ober­li­gis­ten VfR Kre­feld-Fischeln (6:2) die Ar­beit.

Fünf ver­schie­de­ne An­griffs­va­ri­an­ten pro­bier­te Fortu­nas Trai­ner Tas­kin Aks­oy bis­lang aus, und so wirk­lich fest­ge­legt hat sich der Fuß- ball­leh­rer auch ei­ne Wo­che vor dem Li­ga­start beim Bon­ner SC noch im­mer nicht – aus ei­nem ein­fa­chen Grund. „Wir wol­len al­len un­se­ren Stür­mern glei­cher­ma­ßen die Chan­ce ge­ben, sich zu zei­gen“, er­läu­tert der 49-Jäh­ri­ge.

Im­mer­hin hat Aks­oy die Wahl zwi­schen fünf Stür­mer­ty­pen, die je­der für sich ih­re Stär­ken und Schwä­chen mit­brin­gen. Wäh­rend die groß­ge­wach­se­nen Se­bas­ti­an van San­ten und Tar­sis Bon­ga in der Luft und in der Ball­be­haup­tung Vor­tei­le ha­ben, ge­hö­ren Em­re Can, der zur­zeit an­ge­schla­ge­ne Hay­rul­lah Ali­ci (In­nen­band­deh­nung) so­wie der bei den Pro­fis aus­ge­mus­ter­te Mi­ke van Dui­nen eher zur Ka­te­go­rie mit­spie­len­der An­grei­fer, die ger­ne auch mal auf die Flü­gel aus­wei­chen.

Aks­oy bie­ten sich da­durch ver­schie­de­ne Kom­bi­na­ti­ons­mög­lich­kei­ten. Auf­fäl­lig da­bei: Bis­lang setz­te der Deutsch-Tür­ke in sei­nen Start­auf­stel­lun­gen stets auf ei­nen Zwei-Mann-Sturm be­ste­hend aus ei­nem gro­ßen und ei­nem klei­ne­ren An­grei­fer. Könn­te das ein Fin­ger­zeig für die Sai­son dar­stel­len? Laut Aks­oy eher nein. „Grund­sätz­lich ha­be ich ei­ne Auf­stel­lung im Kopf, aber da ist noch kei­ne end­gül­ti­ge Ent­schei­dung ge­fal­len“, ver­si­chert er. Viel wich­ti­ger ist dem Coach oh­ne­hin das Ver­hal­ten sei­ner Of­fen­siv­leu­te auf dem Spiel­feld. „Ent­schei­dend ist, dass sie im Pres­sing die ers­te Ab­wehr­li­nie an­lau­fen und sich bei ei- ge­nem Ball­be­sitz schnell in die Tie­fe be­we­gen. Das er­for­dert na­tür­lich ei­ne ho­he Lauf­leis­tung“, er­klärt er. Sicht­lich wohl in die­sem Sys­tem fühlt sich ak­tu­ell vor al­lem der 18jäh­ri­ge Can, der sich seit dem Trai­nings­la­ger in Wil­lin­gen kon­ti­nu­ier­lich ge­stei­gert hat und auch heu­te (15 Uhr, Paul-Ja­nes-Sta­di­on) im ab­schlie­ßen­den Vor­be­rei­tungs­spiel ge­gen den bel­gi­schen Zweit­li­gis­ten Roya­le Uni­on Saint Gil­loi­se in der An­fangs­elf ste­hen dürf­te.

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