Zwei Ver­letz­te durch Kle­be­zet­tel

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER STADTPOST -

(hdf) Ein Post-it hat Po­li­zei und Feu­er­wehr ges­tern ab dem spä­ten Nach­mit­tag vor ein Rät­sel ge­stellt. Ei­ne Rei­sen­de und ein Mit­ar­bei­ter des Si­cher­heits­diens­tes der Deut­schen Bahn, die den Kle­be­zet­tel be­rührt hat­ten, klag­ten über star­kes Krib­beln und Krämp­fe in der Hand. Bei­de wur­den zur Un­ter­su­chung in die Uni­k­li­nik ge­bracht, am Abend mel­de­te die Bun­des­po­li­zei, dass es ih­nen gut ge­he. Äu­ße­re Ver­let­zun­gen durch Ver­bren­nen oder Ve­rät­zen konn­ten bei den Be­trof­fe­nen nicht fest­ge­stellt wer­den. Um Spu­ren si­chern zu kön­nen, sperr­te die Po­li­zei ei­nen Teil des Ber­tha-vonSutt­ner-Plat­zes, in dem der Zet­tel ge­fun­den wor­den war. Er wur­de dort in ei­nem Ei­mer ge­si­chert und an­schlie­ßend zur Un­ter­su­chung auf Gift ins La­bor ge­bracht.

Die jun­ge Frau war mit dem Zug in Düsseldorf ein­ge­trof­fen und ver­ließ den Haupt­bahn­hof durch den Hin­ter­aus­gang. Da­bei be­merk­te sie den Kle­be­zet­tel an ih­rem Ruck­sack, nahm ihn ab und spür­te die be- schrie­be­nen Schmer­zen. Der Mit­ar­bei­ter der Deut­schen Bahn trug Stoff­hand­schu­he, die ihn aber nicht vor den Fol­gen be­wahr­ten. Auf dem Zet­tel war nach An­ga­ben der Feu­er­wehr nichts ge­schrie­ben.

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